"Mut zur Heimat" mit deutschem Kennzeichen

28. Februar 2013, 12:14
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FPÖ greift im Wahlkampf auf Bus mit Hamburger Zulassung zurück - Büro Rosenkranz: Leihfirma hatte Engpass, "kein Anschluss-Gedanke"

Eine Userin hat derStandard.at ein Foto geschickt, das sie von ihrem Auto aus geschossen hat, weil sie das Gesehene irritierte. Vor ihr stand an einer Kreuzung bei der niederösterreichischen Gemeinde Guntramsdorf ein FPÖ-Wahlkampfbus mit deutschem Kennzeichen und dem Slogan "Mut zur Heimat". Darunter - gleich neben der Hamburger Nummerntafel - die Aufforderung, am 3. März Barbara Rosenkranz zu wählen.

Das Büro der niederösterreichischen FPÖ-Spitzenkandidatin erklärt, wie es zu diesem Bus kam: Man habe den Fuhrpark für den Wahlkampf bei einer niederösterreichischen Firma gemietet. Hier hatte man jedoch aufgrund der Ski-Weltmeisterschaft in Schladming einen Engpass, deshalb musste man zwei Busse aus Hamburg einsetzen. Daniel Tapp, Mitarbeiter von Barbara Rosenkranz, zu derStandard.at: "Da steckt kein Anschluss-Gedanke dahinter." (rasch, derStandard.at, 28.2.2013)

  • Der Wahlkampfbus der FPÖ mit deutschem Kennzeichen und "Mut zur Heimat"-Slogan.
    foto: privat

    Der Wahlkampfbus der FPÖ mit deutschem Kennzeichen und "Mut zur Heimat"-Slogan.

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