Mehr Geld für Erforschung seltener Krankheiten

28. Februar 2013, 11:39
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Leben von 30 Millionen Betroffenen soll verbessert werden

Brüssel - Die Europäische Union will die Erforschung seltener Krankheiten mit weiteren 144 Millionen Euro unterstützt. Das Geld geht an 26 europäische Wissenschaftsprojekte und soll das Leben von rund 30 Millionen Europäern verbessern, die an seltenen Krankheiten leiden, wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte. Krankheiten gelten in Europa als selten, wenn nicht mehr als ein Mensch unter 2.000 daran erkrankt ist.

Es gibt bis zu 8.000 solcher Erkrankungen. "Die meisten seltenen Krankheiten betreffen Kinder und sind meistens verheerende genetische Störungen, die zu einer deutlich verringerten Lebensqualität und frühzeitigem Tod führen", sagte EU-Forschungskommissarin Maire Geoghegan-Quinn. Ursachen für solche Krankheiten können auch Infektionen und Allergien sein.

500 Millionen Euro zwischen 2007 und 2013

Die EU-Kommission will mit dem jetzt zugesagten Geld etwa die Suche nach neuen Medikamenten sowie verbesserter Diagnose und Behandlung fördern. Damit beläuft sich die finanzielle Unterstützung der EU in diesem Bereich auf knapp 500 Millionen Euro im Zeitraum von 2007 bis 2013. (APA/red, derStandard.at, 28.2.2013)

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