Wie leben Betroffene mit rheumatoider Arthritis?

28. Februar 2013, 10:45
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Aufruf zur Teilnahme an weltweiter Rheuma-Umfrage

Wien/Graz/Salzburg - Wie leben Betroffene mit rheumatoider Arthritis? Welchen Einfluss hat die Erkrankung auf Familie, Beruf, Freizeit und die Zukunftspläne? Kann sie zu dauerhafter Invalidität führen? Wie zufrieden sind Rheuma-Patienten mit ihrer Behandlung? Wem vertrauen sie sich an?

Patienten mit rheumatoider Arthritis in Österreich sind aufgerufen, an der internationalen Umfrage unter dem Motto "Wir machen uns stark – gemeinsam für ein besseres Verständnis der rheumatoiden Arthritis" teilzunehmen: anonym, kostenlos und mit keinerlei Verpflichtungen verbunden. 

Individuell therapieren

Die Initiatoren erwarten sich von dieser groß angelegten Umfrage neue Erkenntnisse über die Patientensicht und Lebensqualität bei dieser Erkrankung. So sollen etwa Unterschiede in Behandlung und Wissensstand der Betroffenen erhoben werden. Auswirkungen der Erkrankung auf Privatleben oder Karriere werden ebenso thematisiert, wie die Betreuung von Betroffenen durch Experten im Gesundheitsbereich. Die internationalen Ergebnisse der Umfrage werden im Vorfeld von Europas größtem Rheumatologen Kongress, dem EULAR (European League Against Rheumatism), im Juni 2013 präsentiert.

"Vielleicht beschreiben die Betroffenen in einer anonymen Umfrage ihre persönliche Situation anders oder geben andere Aspekte an, als in der Arztpraxis oder Ambulanz. Es gilt, durch die statistische Beschreibung die persönlichen Auswirkungen der Erkrankung zu erkennen, um unsere individuellen Patienten optimal behandeln zu können," sagt Winfried Graninger, Leiter der Klinischen Abteilung für Rheumatologie am LKH-Universitätsklinikum Graz. Während des Umfragezeitraums liegt in einigen Zentren und ausgewählten heimischen Arztpraxen Informationsmaterial zur Umfrage auf.

 

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