Hirsch Servo schreibt ein Minus

28. Februar 2013, 08:44
posten

Wien/Klagenfurt - Die börsenotierte Hirsch Servo AG, Maschinenbauer und Verpackungsherteller mit Sitz in Kärnten, hat seinen Periodenverlust im 1. Halbjahr 2012/2013 auf -2,06 Mio. Euro gesenkt. Zum Halbjahr 2011/2012 hatte das Minus noch 2,91 Mio. Euro betragen. Das Betriebsergebnis (Ebit) ist im Vorjahresvergleich von -1,16 Mio. Euro auf nun -0,68 Mio. Euro gestiegen. Der Bilanzverlust weitete sich weiter aus, von -11,38 Mio. Euro auf nun - 17,6 Mio. Euro, teilte das Unternehmen Donnerstagfrüh adhoc mit.

Auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) fiel mit -1,55 Mio. Euro schlechter aus als im Halbjahr zuvor mit -0,99 Euro. Die Eigenkapitalquote sank im Halbjahresvergleich stark von 12,7 auf 5,6 Prozent.

Das Vorsteuerergebnis verbesserte sich von -2,9 Mio. Euro auf -1,87 Mio. Euro. Der Umsatz lag "trotz einem nach wie vor instabilen Markumfeld" mit 44,8 Mio. Euro um 3 Prozent über dem Vorjahresumsatz. Das Plus sei vor allem auf eine Absatzmengenerhöhung im Verpackungsbereich und auf "etwas höhere" Verkaufspreise durch gestiegene Rohstoffpreise zurückzuführen.

Das Unternehmen hatt wegen strittiger Vergütungsansprüche zweier ehemaliger Aufsichtsratsmitglieder eine Klage der beiden erhalten. Streitwert ist eine halbe Million Euro, die der Maschinenbauer und Verpackungshersteller in seine Eventualverbindlichkeiten aufgenommen hat - "obwohl wir auch dank eines eingeholten Gutachtens absolut davon ausgehen, dass die Klage nicht durchsetzbar ist", sagte eine Sprecherin. (APA, 28.2.2013)

Share if you care.