Französischer Skifahrer tot in Tirol geborgen

27. Februar 2013, 15:50
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Rutschte über steiles Gelände ab - Urlauber galt seit Dienstagabend als vermisst

Innsbruck/Paris - Ein 30-jähriger französischer Skifahrer ist in Tirol im freien Skiraum tödlich verunglückt. Der Mann galt seit Dienstagabend im Skigebiet Rosshütte oberhalb von Seefeld (Bezirk Innsbruck Land) als vermisst. Seine Leiche wurde am Mittwoch von Rettungskräften gefunden.

Der Franzose sei in "unwegsames, steiles, felsdurchsetztes" Gelände geraten, erklärte ein Polizist der APA. Anschließend sei der Skifahrer durch eine Rinne abgerutscht, durch eine Schneedecke durchgebrochen und schließlich in einem Loch zu liegen gekommen. Die Leiche wurde mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.

Identifizierung noch nicht vollständig abgeschlossen

Die Identifizierung des Toten sei laut Polizei noch nicht zur Gänze abgeschlossen. Man könne jedoch mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" davon ausgehen, dass es sich um den gesuchten Franzosen handle, hieß es.

Bergrettung, Alpinpolizei sowie die Pistenrettung hatten mit insgesamt 16 Mann nach dem vermissten Skifahrer gesucht. Der Franzose galt laut Polizei als "geübter Skifahrer" und sei gerne im freien Gelände unterwegs gewesen. Die Freundin des Vermissten hatte Alarm geschlagen, weil der 30-Jährige am Dienstagabend nicht in seine Unterkunft nach Scharnitz zurückkehrte. (APA, 27.2.2013)

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