BAWAG P.S.K. Contemporary schreibt Programmleitung aus

27. Februar 2013, 12:36
3 Postings

Bewerbungen bis Ende April - Sechsköpfiger "Advisory Board" vorgestellt

Wien - Die BAWAG P.S.K. Contemporary will sich, wie berichtet, interdisziplinär neu ausrichten - mit einem Fokus auf Zukunftsfragen, die in Kunst, Design und Architektur ähnlich wie in Wissenschaft, Politik und Gesellschaftstheorie gestellt werden. Am Mittwoch haben die Verantwortlichen des Kunstraums die Details der künftigen Struktur bekannt geben.

So wird zusätzlich zum neuen, sechsköpfigen "Advisory Board" eine Programmleitung ausgeschrieben, die alle zwei Jahre wechseln soll.  Für die Position können sich Interessierte ab 5. März offiziell bewerben, wobei man sowohl Einzelpersonen als auch Teams anspricht. Die internationale Ausschreibung endet am 29. April, der Vertragsbeginn ist mit Juli angesetzt.

Mit dem neuen, als "Think Tank" fungierenden "Advisory Board" soll die künftige Programmleitung dann im Dialogprinzip zusammenarbeiten, heißt es. Dieses Board  soll "kontinuierlich" wechseln und besteht derzeit aus sechs Mitgliedern: Der Designerin Tina Frank, dem Kurator und Publizisten Martin Fritz, Sigrid Gareis als Generalsekretärin der Akademie der Künste der Welt in Köln, Kuratorin Elke Krasny, dem einstigen Rektor der Akademie der bildenden Künste in Wien, Stephan Schmidt-Wulffen, und dem Medienkünstler Lorenz Seidler.

Die neue Programmatik der BAWAG P.S.K. Contemporary soll im Oktober starten. Dann sollen abseits der klassischen Ausstellungen regelmäßig auch andere Formate zur Anwendung kommen wie Interventionen, Performances und Lectures oder Symposien. Der Standort am Wiener Franz Josefs Kai 3 werde beibehalten, auch die Politik des freien Eintritts.  (APA, 27.2.2013)

Share if you care.