Indonesische Fischer retteten Bootsflüchtlinge aus Burma

27. Februar 2013, 11:49
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Geretteten gehören zur muslimischen Minderheit der Rohingyas

Jakarta/Rangun - Vor der indonesischen Küste haben Fischer 121 Bootsflüchtlinge aus Burma gerettet. Sie gehören zur muslimischen Minderheit der Rohingyas, die in den vergangenen Monaten einer Welle der Gewalt ausgesetzt war.

Das Boot sei am Dienstag vor der Provinz Aceh im Wasser treibend entdeckt worden, sagte ein Vertreter der Behörden am Mittwoch. An Bord waren auch zwei Kinder und sechs Frauen. "Sie hungerten, weil ihre Vorräte aufgebraucht waren", sagte der Sprecher. Die Flüchtlinge seien dem Einwanderungsamt der Stadt Lhokseumawe übergeben worden.

Die Rohingyas leben vor allem im Grenzgebiet Birmas zu Bangladesch. Immer wieder versuchen Rohingyas, über das Meer nach Australien oder Malaysia zu kommen. Im November war ein überfülltes Motorboot mit 125 Flüchtlingen gesunken. (APA, 272.2013)

  • Menschenrechtsorganisationen weisen immer wieder auf die Unterdrückung der Rohingya in Burma hin.
    foto: epa/hotli simanjuntak

    Menschenrechtsorganisationen weisen immer wieder auf die Unterdrückung der Rohingya in Burma hin.

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