Tech-Riesen setzen sich für gleichgeschlechtliche Ehen ein

27. Februar 2013, 11:12
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Apple, Facebook, Intel, eBay schreiben Brief an Supreme Court

Am Donnerstag, so die Online-Ausgabe von "Fortune", warden zahlreiche US-Unternehmen – darunter etliche Technologie-Unternehmen – ein Schreiben an den Supreme Court übergeben, in dem das Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehen in einigen US-Bundesstaaten als verfassungswidrig bezeichnet wird.

Gleichbehandlung

Apple, Alcoa, Facebook, Ebay, Intel und Morgan Stanley sind die namhaftesten Unterstützer dieses Begehrens.  "Fortune" liegt die Kopie dieses Briefes vor, der ein "unmissverständliches Signal aussenden soll, dass gleichgeschlechtliche Paare in keiner Art und Weise minderwertiger seien als heterosexuelle Paare". Der als Antrag zu interpretierende Brief ist das Resultat der jahrelangen Gleichberechtigungs-Politik, die die Unternehmen seit Jahren praktizieren.

Geschäfts-Imperativ

Insgesamt sollen 60 Unternehmen an dem Antrag mitgewirkt und den Brief unterzeichnet haben. Auch Cisco, Nokia, Oracle, Panasonic, Qualcomm und Xerox sind unter den Zeichnenden vertreten – ihre Unterschrift folgt am Donnerstag. "Die Anerkennung und das Recht der Ehe für gleichgeschlechtlicher Paare sind nicht nur eine Verfassungsfrage, sondern ein Geschäfts-Imperativ", so Theodore Olson von Gibson Dunn & Crutcher, das die Initiative ebenfalls unterstützt.

Das Geschäfts-Argument

"Durch diese Sonderregelung, eine Gruppe weniger günstig zu behandeln als alle anderen, werden Unternehmen bei der Erreichung ihrer Marktziele und einer effizienten Betriebsführung behindert – besonders, wenn es um Rekrutierung, Einstellung und Bindung talentierter Menschen geht, die sich in der besten Position befinden, mit höchster Kapazität zu arbeiten", so ein Teil des Briefes. Die Versetzung oder das Angebot an Mitarbeiter, in Niederlassungen in anderen Bundesstaaten zu arbeiten, werde dadurch  behindert. (iw, derStandard.at, 27.2.2013)

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Fortune

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    foto: google

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