Empathie und Nächstenliebe halten gesund

2. März 2013, 16:52
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Studie in Kanada: Ehrenamtliche Tätigkeit hält das Herz-Kreislauf-System fit

Ottawa - Geht man einer ehrenamtlichen Tätigkeit nach, dann ist das einer aktuellen Untersuchung zufolge nicht nur gut für die Seele, sondern auch für das Herz. Forscher an der University of British Columbia im kanadischen Vancouver fanden heraus, dass Empathie gesundheitsfördernde Wirkung hat. Für die Studie wurden 53 Gymnasiasten untersucht, die einmal wöchentlich nach der Schule mit Volksschülern aus der Nachbarschaft arbeiteten. Dieser Gruppe stand eine Kontrollgruppe von 53 Schülern gegenüber, die auf den Wartelisten der Programme für die ehrenamtliche Aufgabe standen.

Geringere Cholesterin- und Körperfettwerte

Bei den Schülern wurden der Body-Mass-Index, Entzündungswerte sowie der Cholesterinspiegel vor der Arbeit sowie zehn Wochen danach gemessen, wie die Hauptautorin der Studie, Hannah Schreier, ausführte. Die ehrenamtlich tätigen jungen Erwachsenen wiesen demnach nach den zehn Wochen geringere Entzündungs- und Cholesterinwerte sowie weniger Körperfett auf als die Oberschüler der Kontrollgruppe. Der Studie zufolge ging es außerdem denjenigen am besten, deren Grad an Empathie und Nächstenliebe sich in dieser Zeit am stärksten erhöhte.

Wie Schreier in der neuen Ausgabe des US-Fachmagazins "Journal of the American Medical Association" (JAMA) schreibt, treten die ersten Anzeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bereits im jungen Erwachsenenalter auf. Daher wurden für die Untersuchung Oberschüler gewählt. (APA/red, derStandard.at, 02.03.2013)

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