Russen und Dänen sind Schnee von morgen

26. Februar 2013, 10:30
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Insgesamt stieg die Zahl der Nächtigungen von November bis Jänner in Österreich auf ein neues Rekordhoch, Italiener ließen allerdings aus

Wien - Für die laufende Wintersaison 2012/13 zeichnen sich zur Halbzeit neue Rekordwerte ab. Von November 2012 bis Jänner 2013 stiegen die Nächtigungen um 2,1 Prozent auf 28,64 Millionen, die Ankünfte legten um 0,8 Prozent auf 7,67 Millionen zu. Beide Werte übertrafen die bisherige Rekordsaison 2011/12 - bei den Nächtigungen um rund 600.000 und bei den Ankünften um rund 60.000, teilte die Statistik Austria mit.

Die Nächtigungszahl von ausländischen Gästen stieg demnach um 3,0 Prozent auf 21,86 Millionen, jene der inländischen Gäste ging dagegen leicht um 0,5 Prozent auf 6,78 Millionen zurück. Während es in den Monaten November und Dezember Zuwächse gab, waren die Jänner-Nächtigungen rückläufig.

Gästenächtigungen aus Deutschland, dem wichtigsten Herkunftsmarkt für Österreich, stiegen um 3,1 Prozent auf 11,38 Millionen, aus den Niederlanden um 0,4 Prozent auf 1,97 Millionen o.) und aus der Schweiz um 12,8 Prozent auf 0,9 Millionen. Zweistellige Zuwachsraten erreichten die Nächtigungen von Gästen aus Russland (+12,6 Prozent auf 0,8 Millionen) und Dänemark (+16,7 Prozent). Weniger Nächtigungen gab es bei Gästen aus Italien (-8,5 Prozent auf 0,6 Millionen), Tschechien (-1,6 Prozent auf 0,48 Millionen), Polen (-9,3 Prozent auf 0,45 Millionen) und Rumänien (-4,6 Prozent auf 0,37 Millionen).

5-/4-Stern-Betriebe konnten mit +1,9 Prozent die höchsten relativen Zunahmen erzielen, 2-/1-Stern-Hotels legten um 1,3 Prozent zu. Knapp 74 Prozent aller Nächtigungen erfolgten in Hotels und ähnlichen Betrieben bzw. in gewerblichen Ferienwohnungen. Dem langjährigen Trend entsprechend reduzierte sich die Zahl der Nächtigungen in Privatquartieren (-2,6 Prozent). Nächtigungen in privaten Ferienhäusern bzw. -wohnungen nahmen um 5,4 Prozent zu.

Weniger Gäste im Jänner

Das Nächtigungsergebnis für Jänner 2013, dem nach Februar zweitwichtigsten Wintermonat, entwickelte sich mit 14,28 Mio. negativ (-2,7 Prozent). Sowohl in- als auch ausländische Gästenächtigungen verloren. Bei den Ankünften zeigt sich ein ähnliches Bild.

Gäste aus Deutschland und der Niederlande nächtigten weniger oft in Österreich, Gäste aus Russland (+7,1 Prozent), der Schweiz oder Großbritannien und Ungarn dagegen öfter. Besonders deutlich konnte die Gästezahl aus Dänemark (+14,7 Prozent) und Schweden (+10 Prozent) zulegen. Lag der Anteil der russischen Nächtigungen an den gesamten Ausländernächtigungen im Jänner 2005 noch bei 1,7 Prozent, so betrug er im aktuellen Jänner bereits 4,6 Prozent.

Laut den ebenfalls heute veröffentlichten endgültigen Zahlen stieg die Zahl der Nächtigungen im Kalenderjahr 2012 um 4,0 Prozent auf 131,02 Millionen. Damit wurde der bisherige Rekordwert von 1992 von 130,42 Mio. um rund 600.000 übertroffen. Die ausländischen Gästenächtigungen legten um 4,8 Prozent auf 95,05 Mio. zu, die inländischen um 1,9 Prozent auf 35,96 Mio. Gäste, was ein neuer Rekordwert war. (APA, 26.2.2013)

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    Die Nächtigungszahl von ausländischen Gästen stieg um drei Prozent, jene der inländischen Gäste ging dagegen leicht um 0,5 Prozent zurück.

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