Syrien: Pillay wirft der Uno "Versagen" bei Menschenrechten vor

25. Februar 2013, 18:23
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Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf

Genf/Wien – Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, hat dem Sicherheitsrat am Montag vorgeworfen, in Syrien versagt zu haben. Trotz vieler Appelle sei das höchste Gremium der Uno nicht in der Lage gewesen, Täter vor den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) zu bringen, sagte Pillay in ihrer Eröffnungs-Rede zur 22. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf.

Daneben ging es am Montag auch um Mali. Dort soll das Monitoring ausgebaut werden, um Täter vor Gericht stellen zu können.

Staatssekretär Reinhold Lopatka traf am Rande der Veranstaltung mit dem Leiter der saudi-arabischen Menschenrechtskommission, Bendar Al-Eiban, zusammen. Bei dem Gespräch sei es auch um die Todesstrafe gegangen, so Lopatka, der in diesem Punkt Bedarf für "intensive Gespräche" sieht – etwa im interreligiösen Dialogzentrum, das Österreich gemeinsam mit Saudi-Arabien ins Leben gerufen hat. (mesc/DER STANDARD, 26.2.2013)

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