Asus zeigt Padfone Infinity mit LTE, Fonepad und AOCloud

25. Februar 2013, 14:45
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Smartphone und Tablet mit Full HD-Display, kleines Tablet als günstige Alternative

In Barcelona hat Asus auf einer Pressekonferenz am Mobile World Congress die mittlerweile dritte Iteration des "Padfone" präsentiert. Unter dem Titel "Padfone Infinity" verknüpft man erneut ein Handy mit einem Tablet-Dock und einer Tastatur.

Full HD-Smartphone und Tablet

Dabei ist die Telefonkomponente erneut gewachsen und bietet statt 4,7 nun ein fünf Zoll großes Full-HD Display mit Beschichtung gegen Fingerabdrücke. "Padfone Station", das Bildschirmdock ohne eigenständiger Rechen-Hardware, liefert 10,1 Zoll und ebenfalls eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Vorinstalliert ist Android 4.2.

Im Smartphone steckt die Snapdragon 600-Plattform mit 1,7 GHz Quadcore-CPU, sie wird ergänzt mit einer rückseitigen 13-Megapixel-Kamera mit achtsekündigem Burst-Shot-Modus und zwei Megapixel auf der Frontseite. Ähnlich wie beim Xperia Z sind die Lautsprecher auf den Seiten des Smartphones befestigt.

Via "Audio Wizard" soll der Nutzer einfach zwischen verschiedenen Soundprofilen wechseln können. "Dynamic Display" soll dafür sorgen, dass beim Einstecken des Telefons ins Tablet-Dock keine Verzögerung bei der Anzeige von Inhalten entsteht. Die Helligkeit des Tablet-Bildschirms soll bis zu 400 cd/m² erreichen.

LTE-Support

Mehrwert will man mit verschiedenen Apps schaffen. Darunter etwa "Super Note 3.1" zur Umwandlung von Handschrift in normalen Text. "Echo" soll auf Sprachkommandos reagieren und sich speziell an Autofahrer richten, etwa durch das Vorlesen des Namen eines Anrufenden. Integriert sind auch Funktionen wie ein Wecker sowie ein Übersetzungsfeautre.

In Sachen Konnektivität bietet das Padfone Infinity unter anderem Unterstützung für den mobilen Highspeed-Standard LTE. Daneben arbeitet das Gerät auch mit 3G-Netzen zusammen und beherrscht auch WLAN, Bluetooth und NFC, wobei für letzteres das "Padfone"-Logo an der Hinterseite des Gerätes als Antenne fungiert. Ebenfalls integriert sind A-GPS und GLONASS.

Der Akku des Telefons ist 2.400 mAh groß und soll bis zu 19 Stunden Gesprächszeit über 3G-Nutzung (Gesprächszeit via GSM: 6,5 Stunden) ermöglichen. In Kombination mit dem Bildschirm-Modul, in dem ein weiterer Akku verbaut ist, sollen es gar 40 Stunden werden können.

Ab April für 999 Euro

Während das Gerät in den USA offenbar nicht in den Verkauf kommen soll, wird es zumindest in Teilen Europas landen. Die Verfügbarkeit wird mit April angegeben, inklusive Tabletdock liegt die Preisempfehlung für das neue Padfone bei 999 Euro. Es wird in verschiedenen Größenordnungen erhältlich sein, die üppigste Variante bringt 64 GB Onboardspeicher mit. Käufer erhalten 50 GB Cloudspeicher bei ASUS.

Fonepad als "Light"-Lösung

Einen etwas anderen Weg unter einem leicht verwechselbaren Namen geht Asus mit dem Fonepad. Der Siebenzöller (196,6 x 120,1 x 10,4 Millimeter) soll alle Kommunikationsansprüche erfüllen, ohne dabei den Nutzer zu einer Trennung von Smartphone und Tablet zu zwingen.

Für das Gerät setzt man, laut ASUS-Repräsentanten aus Gründen der Energieeffizienz, auf Intels Atom Z2420-Plattform, die mit einem Singlecore-Prozessor arbeitet, der im Turbomodus mit maximal 1,2 GHz läuft. An Bord sind die SGX 540-GPU von PowerVR sowie ein GB Arbeitsspeicher. Das Display löst mit 1.280 x 800 Pixel auf. Wie der Name schon verrät, kann mit dem Tablet auch telefoniert werden, wobei ein zusätzliches Mikrofon bei der Rauschunterdrückung helfen soll.

Für 229 Euro

Der Onboardspeicher ist 16 GB groß, ein microSD-Slot steht zur Aufstockung bereit. Als Zusatz gibt es fünf GB Speicher in der Asus-Wolke. Der 4.270 mAh-Akku verspricht bis zu neun Stunden Betriebszeit. Die rückseitige Kamera liefert Fotos mit drei Megapixel, auf der Frontseite stehen für Videotelefonie 1,2 Megapixel zur Verfügung.

Das Gerät mit vorinstalliertem Android 4.1.2 startet in der EU schon im März in den Handel und wird laut Mobile Geeks 229 Euro kosten. Nach Deutschland schafft es das Fonepad im April.

AOCloud

Für einfachere Vernetzung will Asus mit seiner "AOCloud sorgen". Diese soll diverse Cloud-Dienste miteinander verknüpfen, etwa Google Drive oder Dropbox.

Weitere Anwendungen wie AOLink ermöglichen den Transfer von Inhalten auf einfachem Wege über Geräte hinweg. Demonstriert wurde etwa, wie ein laufendes Video per Wischgeste von einem Computer auf einen Fernseher transportiert wird und dort flüssig weiter abgespielt wird. Smartphoneaufnahmen hingegen lassen sich direkt nach dem Erstellen beispielsweise aufs Tablet transferieren.

Für eigene Fotos soll AOStream als Helfer dienen, um die Bilder online zu verwalten und zu teilen. Asus E-Help soll künftig Online-Hilfestellung ermöglichen. Alle Dienste sollen mit einem Login zugänglich sein. (red, derStandard.at, 25.02.2013)

  • Das Padfone Infinity.
    foto: asus

    Das Padfone Infinity.

  • Das Fonepad.
    foto: asus

    Das Fonepad.

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