Samsung Knox: Smartphones mit Android-Version der NSA

25. Februar 2013, 12:51
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Lösung trennt private und Unternehmensdaten - Ab zweiten Quartal mit ausgewählten Galaxy-Modelle

Samsung hat auf dem Mobile World Congress mit Knox eine neue Android-Lösung angekündigt, die auf dem von der National Security Agency (NSA) entwickelten Security Enhanced (SE) Android aufsetzt. Sensible Daten lassen sich über einen getrennten Bereich zentral vom Unternehmen verwalten. Der Hersteller setzt auf den BYOD-Trend ("Bring your own device"). Mitarbeiter können dadurch ihr privates Android-Smartphone geschäftlich nutzen.

Container-Lösung

Knox verbindet SE Android mit Management-Services, die in das Android Framework und die Hardware implementiert sind. Eine Containerlösung im Apps-Bereich sorgt für eine Unterscheidung zwischen beruflicher und privater Nutzung. Unterstützt wird die Trennung durch SE Android und eine Verschlüsselung auf Dateisystemebene. Sensible Geschäftsdaten sollen so vor Virenattacken und Datenlecks geschützt werden.

Eigenes Icon

Der Knox-Container ist über ein Icon am Startscreen erreichbar. Er enthält verschiedene Unternehmens-Apps wie E-Mail, Browser, Kontakte, Kalender, Datenaustausch, CRM- und Business-Intelligence-Applikationen. Die Samsung-Lösung bietet Funktionen wie FIPS-konformes VPN und Device-Verschlüsselung, Single-Sign-On über Unternehmensverzeichnis sowie Multi-Faktor-Authentifizierung auf Basis einer Smartcard.

Mit ausgewählten Modellen

Samsung verspricht eine einfache Integration in die Unternehmens-IT. Zudem ist Knox mit gängigen Verwaltungssystemen für das Management mobiler Geräte, VPN und Verzeichnisdienste kompatibel. Der Hersteller will Knox in Österreich ab dem zweiten Halbjahr zusammen mit ausgewählten Galaxy-Modellen auf den Markt anbieten. (red, derStandard.at, 25.2.2013)

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    Knox soll es Unternehmensmitarbeitern ermöglichen ihr privates Samsung-Smartphones auch geschäftlich zu nutzen.

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