ÖAK: "Servus" verdoppelte Direktverkauf

19. Dezember 2013, 14:21
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Direktverkäufe gehen bei vielen Titeln zurück - "Salzburger Nachrichten" melden später

Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) veröffentlichte am Montag ihre Daten über das zweite Halbjahr 2012. Die Verkäufe gehen bei den meisten Titeln zurück, wohl auch, weil die Verlage konjunkturbedingt am Marketing sparen. Das noch relativ neue "Servus in Stadt und Land" des Red Bull Media House indes steigerte sich wieder gewaltig: Nach 62.575 via Abo und Einzelverkauf abgesetzten Exemplaren im zweiten Halbjahr 2011 gingen im zweiten Halbjahr 2012 134.864 Hefte im Direktverkauf weg. Die verkaufte Auflage insgesamt stieg in diesem Jahr von 74.763 Exemplaren auf 135.688.

Auf den ersten Blick fallen Rückgänge bei einzelnen Magazinen auf: So sank etwa der Direktverkauf (Abo und Kiosk) von "News" gegenüber dem zweiten Halbjahr 2011 von 89.651 auf 80.462, das "Seitenblicke Magazin" aus dem Red Bull Media House von 35.477 auf 28.963.

"Heute" steigerte den Gratisvertrieb laut Meldung an die ÖAK von 577.530 vor einem Jahr auf 592.942 Exemplare. "Österreich" erhöhte seinen (Montag bis Freitag, Samstag läuft nun ja unter "Madonna") von 323.809 auf 361.875. Der Direktverkauf von "Österreich" sank im selben Zeitraum von 83.280 auf 61.209.

Die "Krone" setzt im Direktverkauf im Schnitt Montag bis Samstag nach 795.099 im zweiten Halbjahr 2011 nun 782.011 Exemplare ab. Unter den Kauftiteln konnte etwa die "Kleine Zeitung" aus dem Hause Styria den Direktverkauf steigern von 273.814 auf 274.494. Die "Salzburger Nachrichten" fehlen in der Liste, sie melden ihre Daten laut ÖAK wegen einer EDV-Umstellung später. DER STANDARD liegt nun bei 57.382 direkt verkauften Exemplaren, im zweiten Halbjahr 2011 waren es 61.292. "Die Presse" hält bei 60.014 Montag bis Samstag direkt verkauften Exemplaren, ein Jahr zuvor waren es 60.532. (red, DER STANDARD, 25.2.2013)

  • Auflagenkontrolle: Zweites Halbjahr 2012

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