Tegra 4 läuft Vorgänger in Benchmarks davon

25. Februar 2013, 10:39
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Synthetische Tests deuten auf deutliches Performance-Plus

Hardware-Produzent Nvidia zeigt am Mobile World Congress in Barcelona seine neuen Plattformen Tegra 4 und Tegra 4i in Aktion. Der Chipsatz wartet mit beeindruckenden Benchmarkergebnissen auf und spurtet dabei nicht nur der Konkurrenz, sondern auch seinem Vorgänger davon.

Tests mit Referenz-Tablet

Der Hersteller hat in Spanien zwar keine fertigen Geräte, aber Referenz-Tablets am Start, die mit der neuen Hardware ausgerüstet sind. Während der Tegra 4i praktisch eine aufgebohrte Variante des Tegra 3 mit LTE-Support darstellt, setzt Nvidia beim Tegra 4 auf die neue ARM Cortex-A15-CPU-Architektur und nutzt dabei vier Kerne sowie einen weiteren Kern für Sparbetrieb. Für Grafikperformance soll die 72-kernige GPU sorgen.

Deutlicher Vorsprung bei Quadrant, Antutu und Co.

CNet hat den neuen Chip ersten Testläufen unterzogen. Im Geekbench 2-Benchmark erreicht eines der Referenztablets, laufend mit einem Full HD-Display, 4.166 Punkte. Zum Tegra 3 - gemessen mit einem Nexus 7-Tablet – entspricht das einem Unterschied von über 270 Prozent. Das Google-Tablet erreicht Werte von rund 1.500.

Auch andere Test-Tools bezeugen, wie Mobile Geeks berichtet, massiven Leistungsgewinn. Antutu spuckt 36.300 Zähler aus, rund das Dreifache vieler anderer Tegra 3-Geräte und auch klar vor dem HTC One, das bis zu 20.000 schafft. Mit 16.500 Punkten beim Quadrant rangiert man beim zweiten Allround-Benchmark teilweise um den Faktor Vier über der Vorgängergeneration. Das gleiche gilt für den JavaScript-Test SunSpider. Der Tegra 4 kommt hier auf 500 ms Gesamtzeit, das Xperia S-Tablet braucht mit 1,6 Sekunden beinahe drei Mal so lang (weniger ist besser). Gleichzeitig liegt man damit auch meilenweit vor aktuellen Systemen der Konkurrenz.

Auch im Grafiktest voran

Wie Android User vermeldet, lässt der Tegra 4 die Konkurrenz auch im GLBenchmark-Grafiktest alt aussehen. Während das Tegra 3-basierte HTC One X+ in der Szene Egypt HD beim Offscreen-Rendering lediglich zwölf Bilder pro Sekunde zustande bringt, ist die Darstellung mitbis zu 62 FPS beim Tegra 4 durchgehend flüssig. (red, derStandard.at, 25.02.2013)

Update, 13:45 Uhr: Korrektur der Angaben zum GLBench.

  • Auch in aufwendigen Tests wie dem GLBench schlägt sich der junge Tegra 4 bislang gut.
    screenshot: derstandard.at

    Auch in aufwendigen Tests wie dem GLBench schlägt sich der junge Tegra 4 bislang gut.

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