Neues Mittel gegen Glioblastom ist ein Rückschlag

25. Februar 2013, 10:06
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Hoffnung des Angiogenesehemmers Cilgentide hat sich nicht erfüllt

Die Rückschlagserie in der Medikamentenentwicklung reißt für den deutschen Pharmakonzern Merck nicht ab: Ein neues Präparat gegen bösartige Hirntumore wirkt nicht wie erhofft. Das Medikament Cilengitide habe das vorrangige Ziel einer klinischen Studie nicht geschafft, teilte Merck am Montag mit. Der Wirkstoff, der auf seine Anwendbarkeit als Angiogenesehemmer (Hemmung der Neubildung von tumorversorgenden Blutgefäßen, Anm. Red.) überprüft wurde, habe das Überleben der Patienten nicht signifikant verlängert.

An dem Test der Phase III nahmen mehr als 500 Patienten mit neu diagnostiziertem Glioblastom teil, einer häufigen Form von Hirntumoren. Cilengitide gehörte zuletzt nach mehreren Studienflops zu den wenigen größeren Hoffnungsträgern in der Medikamentenforschung. Entsprechend fiel die Kursreaktion aus: Die Merck-Aktie büßte zum Handelsstart mehr als zwei Prozent ein. (APA/Reuters/red, derStandard.at, 25.2.2013)

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