Namensstreit um "Eurovegas"

25. Februar 2013, 09:42
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Österreichische Investoren kündigen laut "trend" rechtliche Schritte gegen spanisches Mega-Projekt an

Kürzlich berichteten wir über das großangelegte Projekt "Eurovegas", das die spanische Bauwirtschaft aus der Krise bringen soll (siehe "Nachlese"). Der US-amerikanische Casino-Milliardär Sheldon Adelson will mit seinem Unternehmen Las Vegas Sands auf 750 Hektar im Madrider Vorort Alcorcón ein Spieler- und Entertainment-Paradies mit sechs Großcasinos, zwölf Hotels, drei Golfplätzen, Einkaufszentren, Restaurants, einem Theater und einem Stadion errichten.

Wie im aktuellen "trend" zu lesen ist, stoßen die Pläne nun allerdings auf Widerstand – und zwar in Österreich. Denn auch das an der ungarisch-österreichischen Grenze betriebene Projekt einer Entertainment-City soll den gleichen Namen tragen. "Wir sind dabei, rechtliche Schritte einzuleiten", kündigt der Wiener Immo-Entwickler Alfred Supersberger, der einer der Projektpartner ist, in dem Magazin an. Der Name sei in vielen Ländern geschützt, "auch in Spanien".

Das "Eurovegas" im ungarischen Bezenye soll von der Hard-Rock-International-Gruppe betrieben werden, die im Besitz des US-Indianerstammes der Seminolen steckt. Investor ist neben Supersberger unter anderem auch der Oberösterreicher Hans Asamer, der im Schottergeschäft groß geworden ist. Nach wiederholten Verschiebungen des Bau-Starts soll nun ab Mai gebaut werden, so Supersberger im "trend". In der ersten Projektphase bis 2015 sollen 453 Millionen Euro investiert werden. (red, derStandard.at, 25.2.2013)

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