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Die Geschichte war am Ende doch zu abstrus, sie hätte mit kleineren Adaptionen deutlich realistischer sein können.
Andererseits war der Tatort filmisch extrem gut gemacht, der Spannungsbogen sehr gut aufgebaut. Auch die schauspielerischen Leistungen waren fein, man vergleiche bitte die deutsche Psychogeheimdienstlerin mit der österreichischen Pseudo-Nazitussi letzte Woche.
in summe ein sehr guter tatort. ich mag die figuren lürsen und stedefreund recht gern. typen wie der neue sind etwas anstrengender aber solche personen gibts natürlich auch im echten leben. die story war gut mit mehrmals überraschenden wendungen. für mich wars jedenfalls wesentlich realistischer als csi-schmarrn.
die hatten wenigstens durchwegs brauchbare bis gute schauspieler am werk, das hilft über die unglaublich verkrampft konstruierte story drüber. (zb. im direkten vergleich mit dem letzten ösi tatort, wo die nebenrollen so grottenschlecht besetzt und gespielt waren, dass man glaubte eine Tom Turbo folge zu sehen)
drehbuchmacher sollten einfach weniger ami-conspiracy thriller schauen. weil so wird diese um zehn ecken gedachte handlung trotzdem so unglaublich langweilig klischeehaft und vorhersehbar.
Lürsen landet mit dem dicken im bett. das war immerhin irgendwie doch überraschend und die "ich geh dann mal"-szene war direkt charmant.
Gestern bin ich nach der Tagesschau zufällig auf ZDF hängengeblieben und muß sagen: Ich bin in jeder Hinsicht begeistert, von den Schauspielern, von der Story, von der Umsetzung.
heute haben sie mal versucht auf "24" zu machen, aber es war trotzdem nicht gelungen. Welcher Auftragskiller verschießt 10 Kugeln? Und welcher Ermittler nimmt eine Zeugin bei sich auf und lässt die dann allein?
Aber zum Schluss deckt Inga Lürsen im Alleingang ein Riesen-Komplott von Justiz und Politik auf... sehr glaubwürdig! Da sind mir die offenen, unbefriedigenden Enden der Wien-Tatorte um einiges lieber.
Für mich Flop, wird aber sicher einigen gut gefallen haben - mein Geschmack war es halt nicht.
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