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Linz - Die vergangenen fünf Jahre sind für die meisten Österreicherinnen und Österreicher nicht besonders gut gelaufen: Nur 15 Prozent der Männer und überhaupt nur acht Prozent der Frauen sagen, dass "das Leben alles in allem in Österreich heute besser als vor fünf Jahren" wäre. Etwa jeder Zweite sagt in der vom Linzer Market-Institut für den STANDARD durchgeführten Umfrage, dass es etwa gleich gut ginge wie vor fünf Jahren - aber 41 Prozent der Männer und 38 Prozent der Frauen sagen klar: Es geht heute eher schlechter als vor fünf Jahren.
Das Fünf-Jahre-Intervall wurde gewählt, um die Legislaturperiode abzubilden: "Man kann also sagen: Die meisten Österreicher haben den Eindruck, dass sich in der Regierungszeit dieser Koalition nichts verbessert hat", erklärt Market-Studienleiterin Bettina Müller die Befragung, für die 405 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte befragt wurden.
Das Gefühl für das allgemeine Wohlbefinden hängt stark vom Alter ab - und es gibt auch ein Muster, das politische Präferenzen prägt. Müller: " Menschen unter 30 sind zwar ebenfalls mehrheitlich skeptisch, dennoch sieht man in dieser Gruppe mehr als doppelt so stark Verbesserungen, als das ältere Befragte tun - das hat mit der Lebenssituation zu tun, viele haben in dieser Lebensphase Hausstandsgründung und erste berufliche Erfolge." Auffallend ist aber auch, dass erklärte ÖVP-Anhänger mehr Verbesserungen sehen.
Müller: "Wir sehen nicht nur in dieser Umfrage, dass zufriedene Menschen der ÖVP zuneigen - beziehungsweise ÖVP-Wähler eher Zufriedenheit äußern."
Müller bezieht sich damit unter anderem auf eine Umfrage in Niederösterreich: Dort sagten 72 Prozent der ÖVP-Anhänger, dass sich das Land richtig entwickle - unter den Anhängern anderer Parteien (außer denen von Stronach) gibt es zwar auch relative Mehrheiten, die Niederösterreich auf dem richtigen Weg sehen, diese sind aber nicht so groß.
In der österreichweiten Umfrage ließ der Standard auch fragen: "Steht Österreich aus Ihrer Sicht heute eher besser da, gleich gut da oder eher schlechter da als andere Staaten der EU?" Darauf sagen 58 Prozent, dass es uns im EU-Vergleich eher besser geht, 36 Prozent meinen, es wäre gleich gut und nur sieben Prozent glauben, dass es anderswo besser wäre. Auch hier antworten ÖVP-Wähler positiver als andere. (Conrad Seidl, DER STANDARD, 25.3.2013)
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Die Standard-Umfrage lässt den Schluss nicht zu, dass Österreich in der EU im Vergleich zu Österreich vor der EU als schlechter bewertet wird. Das war doch sicher gewollt. Es entlarvt die Umfrage-Tricks des Standard. (Mal schaun, ob das durch die Zensur kommt, ich hab noch viele Varianten parat)
.. weil die Leute nur politikverdrossen sind.
Da heißt dann immer "man wählt immer das Selbe", aber welche Alternative gibt es wirklich??
Ich hätte mal einen Vorschlag für die nächste Wahl/ Befragung: Warum gibt es nicht die Möglichkeit, wo steht: "Ich enthalte mich meiner Stimme und bin mit keiner der genannten politischen Parteien/ Entscheidungen einverstanden."
Wird aber nicht kommen, denn da würde man die Wahrheit sehen und diese ist für unsere volksfernen Autokraten der Horror.
ja, genau, fpö und stronach, die fpö korrupter und schweinetrögiger und menschenfeindlicher als vp und sp zusammen und stronach pro ausbeutungsschiene und a-sozial und hirnlos wie die fp
wobei: das land wäre mit fp und stronach innerhalb kürzester zeit hinüber, vielleicht wäre ein neuaufbau nicht das schlechteste, aber bis dahin: horror pur, also doch lieber nicht.
da durch zwanghafte Austeritäts- und Preisstabilitätspolitik in D und auch in Ö. die Realeinkommen gesunken sind (nicht nur in der vergangenen Legislaturperiode). Dazu kommt rezessionsbedingte Unsicherheit. Seitens der Politik ist außer eine hochgradigen Korruption und zahlreichen Affären nichts weiter passiert, man schläft weiter in der Pendeluhr.
Leider wird das auch die heurige Wahl nicht wirklich verändern, außer das Volk bringt den Mut auf, der GroKO die rote Karte zu zeigen und gleichzeitig eine reaktionäre Mehrheit zu verhindern (was einer Quadratur des Kreises entspricht).
Offenbar haben die Gewerkschaften ziemlich schlecht verhandelt. Um mehr Geld muß man kämpfen. Aber vielleicht sind die Herrschaften mit denen zu sehr verbandelt, "die das Gold haben".
man verlängerte die legislaturperiode auf fünf jahre mit dem argument, dass man dann weniger auf wahlen schielen müsse und sich voll auf die arbeit konzentrieren könne. weiters waren die letzten jahre eine periode, in denen beinahe keine wahlen stattfanden und die regierung somit eine historische chance gehabt hätte, eine reformagenda voranzutreiben.
das resultat ist mehr als ernüchternd. man hat sich darauf beschränkt, zu verwalten, und das nicht aus not, sondern aus offensichtlicher furcht, etwas falsch zu machen. alle reformen verschiebt man oder verwässert man zur unkenntlichkeit, die einzige agenda die die regierung zu haben scheint, ist, möglichst unbeschadet in die nächste legislaturperiode rüberzukommen.
all das nichtstun wird gerechtfertigt mit dem argument, dass man ja eh so viel besser dasteht als "die anderen". es gäbe aber tatsächlich vieles, was man in österreich ändern sollte, damit das auch so bleibt. leider hege ich wenig hoffnung, dass das von unseren etablierten parteien oder der populistenriege verstanden wird...
Warum muss sich auch andauernd etwas bessern? Das klingt ja so als wär bei uns der Lebensstandard ganz entsetzlich. Wir haben einen sehr hohen Lebensstandard, trotz Schuldenwahn, und konnten ihn halten - das sind sehr gute Nachrichten. Wenn wir ihn auch weiterhin halten wollen müssen wir uns allerdings endlich dem Schuldenabbau stellen, sonst wirds für die ärmeren Mitglieder unserer Gesellschaft die nur vom Staat leben bitter.
Was ist das ominöse "ES", das sich nicht verbessert sondern verschlechtert haben soll ?
Müssen die 39%:
- mit schlechteren Wohnungen auskommen ?
- mit schlechterer Verpflegung leben
- mit schlechterem Einkommen zurecht kommen ?
oder können sich
- keine angemessen warme Kleidung leisten/besorgen
- keine geistigen/kulturellen Ansprüche erfüllen
oder
- kriegen sie weniger oft einen hoch ?
- sind die Mädls/Damen oder Burschen/Herren spröde und unsinnlich geworden ?
usw, usf.
Was ist das "ES" ????
die schwarzen haben mit allen mitteln die privilegien ihrer wählerschichten, zb bauern, gehalten und teilweise verbessert. sie treten auch als beschützer der erben und vermögenden auf.
die roten, obwohl nr1 in der koalition, konnten sich im wesentlichen überhaupt nicht durchsetzen bzw haben die schwarzen praktisch alle reformen blockiert und die roten sind umgefallen.
des weiteren hat man nicht mehr den eindruck das die roten die interessen der arbeitenden menschen verteten....
wenn die roten jetzt nicht ordentlich gas geben im bereich der erschafts, schenkungssteuern und vermögenssteuern, sowie steuern auf sonstige arbeitfreie einkommen- und sich auch im bereich der bildungnicht durchsetzen sehe ich schwarz-blau mit all den negativen...
des weiteren hat man nicht mehr den eindruck das die roten die interessen der arbeitenden menschen verteten....
wenn die roten jetzt nicht ordentlich gas geben im bereich der erschafts, schenkungssteuern und vermögenssteuern, sowie steuern auf sonstige arbeitfreie einkommen- und sich auch im bereich der bildungnicht durchsetzen sehe ich schwarz-blau mit all den negativen...
ich würde das alles unterschreiben, was sie schreiben, seit 2 jahrzehnten aber, so scheints, ist das den roten relativ wurscht, sie haben noch die 50+ stammwähler, in jüngeren schichten weniger, und alles andere scheint denen recht wurscht zu sein, politische einstellungen, soziale weichenstellungen: nix, hauptsache schweinetrog-erhalt
die spö hat ihre sozialen werte schon lange über board geworfen, oder seit mind. 2 jahrzehnten, dass sich das auswirken wird, war klar. von der övp war, außer bereicherungs-bettum nix anderes zu erwarten. die sp muss aber nicht dermaßen abstinken, das ist eine frage von weichenstellungen.
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