Vater tötet seine zwei Töchter und begeht als Geisterfahrer Selbstmord

Motiv unklar, kein Abschiedsbrief gefunden

Köln - Ein Familienvater in Erftstadt in der Nähe von Köln soll seine beiden Kinder mit einem Hammer erschlagen haben. Danach habe er einen Unfall als Geisterfahrer provoziert, bei dem er selbst starb. Die Polizei bestätigte am Samstag eine WDR-Meldung, dass der 42 Jahre alte Mann seine Töchter (zwei und vier Jahre alt) mit einem Hammer getötet hatte. Die Ermittler fanden das Werkzeug im Haus der Familie und identifizierten es als Tatwaffe.

Das Motiv für die Gewalttat war am Samstagnachmittag noch völlig unklar, sagte ein Polizeisprecher. "Es wurde kein Abschiedsbrief gefunden." Auch eine kurze Anhörung der unter Schock stehenden Mutter habe noch keine Hinweise ergeben, warum der Mann die Tat begangen haben könnte.

Eltern lebten getrennt

Die 36 Jahre alte Mutter der Mädchen war am Freitagabend unterwegs gewesen. Der Vater sollte sich deshalb allein um die Kinder kümmern. Das Paar lebte seit einiger Zeit getrennt. Der Vater hatte aber öfter auf die Töchter aufgepasst. 

Warum er die beiden Kinder mit einem Hammer attackiert und getötet hatte, ist den Ermittlern noch unklar. Nach der Tat setzte sich der Mann ins Auto und fuhr auf der Autobahn 61 Richtung Bonn.

Frontal in Lkw gefahren

An einer Raststätte der A61 in Richtung Koblenz wendete der Mann den Wagen und fuhr in falscher Richtung wieder auf. Er raste frontal in einen entgegenkommenden Lastwagen und starb in den Trümmern seines Autowracks. Weitere Autos wurden in den Unfall verwickelt, mindestens ein Mensch wurde dabei schwer verletzt.

Etwa zur gleichen Zeit war laut Polizei die Mutter der Mädchen nach Hause zurückgekehrt und hatte die beiden Leichen gefunden. Sie erlitt einen schweren Schock und wird psychologisch betreut. (APA, 23.2.2013)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 73
1 2
was für ein feigling!

..

der Mann war krank!

Deswegen kann er sich doch trotzdem allein aufknüpfen.

Für solche Taten gibt es eindeutige Vorzeichen.

und wie oft gibt es eindeutige Vorzeichen, ohne dass es zu der Tat kommt?

Wahrscheinlich hundert- oder tausendmal so viele.
Aber es reicht ja schon, wenn man sich der Gefahr bewusst ist und sich darauf einstellt. Das hilft auch dem Täter, seine Probleme zu erkennen.
Der St., der sich verspekuliert hatte und daraufhin Ehefrau, Tochter, Eltern und Schwiegereltern vor der Schande bewahren musste, hätte zB an seinem schwachen Selbstbewusstsein arbeiten können, oder zumindest einsehen, dass ein achtjähriges Mädchen andere Interessen hat als sich wegen der finanziellen Misserfolge seines Vaters fremdzuschämen.
Oder andere fürchten sich (natürlich) vor einem "einfachen" Selbstmord und wollen schlicht zum Handerlhalten wen mitnehmen.

Die da wären...?

Hineinziehen des - in der Regel ahnungslosen - Opfers ins eigene Leid

Oh, ein Grünes!

Das bin ich gar nicht gewöhnt. Wenn ich schreibe, dass man sowas vorhersehen und abwenden kann, werde ich üblicher Weise gescholten.

der kriminalpsychologe ...

... thomas müller ist ganz ihrer meinung, dass es immer anzeichen für solche taten gibt und man sie unter umständen abwenden kann. er sagt aber auch dazu, dass es keine garantie für eine verhinderung gibt, wenn die zeichen richtig gedeutet werden.

Es ist eh ganz einfach:
Der Täter empfindet irgendein (echtes oder eingebildetes) Leid und zieht die anvisierten Opfer in dieses Leid mit hinein. Die Opfer wissen natürlich nix von ihrem Glück, aber der Täter ist überzeugt davon, dass die anvisierten Opfer es genauso empfinden wie er.
Dem "erweiterten Selbstmord" geht also ein erweitertes Leid voraus.
Das Schlimme ist, dass Menschen, die sich für empathisch halten, dieses Überstülpen von Leid als Rechtfertigung für ein Überstülpen eines "Selbst"mordes ebenfalls als Zeichen besonderer Empathie halten. So werden potenzielle Täter in ihren kranken Vorstellungen auch noch bestätigt.

Aber sicher doch.

Gaaaanz einfach.

Hach, es ist gaaaanz einfach...

Grauenhaft!

Man sollte endlich "die Gewalt" in "der Gewalt" umändern. Wegen der Täter, die nie "-Innen" sind.

na servas, ...

... mir lag gerade die phrase "ihr problem hätte ich gerne", auf der zunge. aber beim zweiten mal darüber nachdenken, bin ich mir garnicht so sicher.

auf Grund der Zensur...

darf ich Sie nicht als das benennen das Sie sind. (höchstwahrscheinlich)

Im Übrigen ist Ihre Aussage, "unüberlegt", sexistisch, unwahr, unreif, realitätsfremd, beleidigend, etc.

Und das schreiben Sie, einen Tag nachdem in Deutschland und Frankreich 5 Kinder durch ihre eigenen Mütter getötet worden sind? In welcher Welt leben Sie?

Es ist doch immer weibliche Gewalt,

die Männer zu so was treibt. Mütter, Ehefrauen, Arbeitskolleginnen. Das sind die Ursachen.

Vermutlich hat dann noch eine zu ihm gesagt, er würde eine Badehose gut ausfüllen. Das war dann der konkrete Auslöser!

ein sinnbefreites..

..posting.

Tja......

Ihre Selbstbeschreibung ist erztreffend.
Erzwahr gemeint.

Lassen Sie uns doch an Ihrer Selbstbeschreibung teilhaben.

Ich würde schon gerne genauer wissen wer sich hinter Ihren Äusserungen verbirgt, nicht dass ich, Gott möge es verhüten, eine falsche Darstellung Ihrerseits bekomme.

mehrfachnicks..

..sind ein zeichen von schizophrenie!

Änderungsvorschlag für den Titel

Statt „Vater tötet seine zwei Töchter und begeht als Geisterfahrer Selbstmord” wäre es angebracht, „Vater tötet seine zwei Töchter und kommt bei weiterem Mordversuch ums Leben” zu schreiben.

jede kindstötung ist ein wahnsinn ...

... aber mit einem hammer(!) ist (subjektiv) noch eine stufe darüber (oder darunter, wie man's sieht) ...

Posting 1 bis 25 von 73
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.