Betriebsräte der Wiener Bühnen drohen mit Streik

22. Februar 2013, 17:56
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Forderung nach "fairer Gehaltserhöhung" in gemeinsamem Brief von Beschäftigten im Theater an der Wien, Ronacher, Raimundtheater, Josefstadt, Volkstheater und Theater der Jugend

Wien - Bereits im Jänner hatte die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (Kunst, Medien, Sport, freie Berufe) nach der Unterbrechung der Kollektivvertragsverhandlungen die Arbeitgeber zum Handeln aufgefordert, nun legen die Betriebsräte der Vereinigten Bühnen (Theater an der Wien, Ronacher, Raimundtheater) und der Wiener Privattheater (Theater in der Josefstadt, Volkstheater, Theater der Jugend) nach. In einem gemeinsamen Brief von Freitag fordern sie "faire Gehaltserhöhungen": "Dafür, sind wir bereit zu kämpfen und dies auch mit eventuellen Arbeitsniederlegungen zu unterstreichen."

"Wir sind es leid, jedes Jahr von den Direktionen und in weiterer Folge den Subventionsgebern bei den jährlichen Gehaltsverhandlungen zu hören, dass kein Geld für Gehaltserhöhungen vorhanden sei", heißt es weiter. Man arbeite unter den flexibelsten Kollektivverträgen Österreichs und dennoch sollten offensichtlich die rund 1.500 betroffenen Mitarbeiter zur Sanierung der Finanzen herangezogen werden: "Die in den letzten Jahren zwischen Gewerkschaft und dem Wiener Bühnenverein abgeschlossenen Gehaltsverhandlungen lagen meist unter der Inflationsrate, das kann und darf nicht so weitergehen." (APA, 22.2.2013)

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