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Nächstes Kapitel in den Stronach-Festspielen auf Puls 4: Nach STANDARD-Infos fragte der Privatsender nach Kritik an Frank Stronachs Solo-Kommentar zur "Elefantenrunde" vor der Niederösterreich-Wahl und der Stronach-Doku im Hauptabend bei den Grünen an, ob Eva Glawischnig nach der Doku in einer Sonderausgabe von "Pro & Contra" mit Stronach diskutieren würde.
Glawischnig sagte zu - aber der Sender den Grünen am Freitag wieder ab. Stronach sei nicht bereit zu der Diskussion nach der Doku über ihn. Puls-Infochef Jürgen Peindl bestätigte diese Infos im Grundsatz.
Eva Glawischnig ließ auf Anfrage bei den Grünen ausrichten: "Das ist ein Armutszeugnis für das Demokratieverständnis von Frank Stronach. Er verweigert sich jeder Diskussion. Offenbar glaubt er, dass auch bei Diskussionen sein Grundsatz gilt: Wer das Gold hat, macht die Regel." (fid, derStandard.at, 22.2.2013)
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Also ich selber wähle den Stronach nicht, ich finde es aber ok, dass Puls 4 nicht auch noch denen eine Bühne bietet, die sowieso schon eine haben.
Über die Ablehnung mit dem Gespräch mit der Glawischnig hab ich nicht viel mitbekommen. Ich habe nur gestern in 'guten abend österreich' die Ankündigung zur Stronach Sendung gesehen.
Kann man bitte endlich aufhören diesem Schaumschläger, der sich bisher vor allen Konfrontationen gedrückt hat und von dem ich bisher noch keinen sinnvollen Satz gehört habe eine Bühe zu bieten? Diese "Partei" wurde in keiner einzigen Wahl mit auch nur einer Stimme gewählt - und doch wird so getan als hätten die auch nur irgendeine Legitimation.
.........noch ehe irgend etwas geschehen ist???? Sollte das die Angst der alten Parteien sein, bezw. Angst unserer Prolos aus den Unis, den ewigen jammernden Studenten??
Demokratie ist, seine eigene Ansicht darzulegen und nicht vorher mundtod gemacht zu werden !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
.ok, die partei hat kein programm, keine inhalte und kauft sich politiker der reihe nach. sie ist gefüllt mit menschen unterschiedlicher ideologie, großteils mit leuten die eigentlich nach der kommenden wahl gefahr laufen ohn partei darzustehen, und drum noch schnell die meinung ändern um weiterhin kohle zu verdienen.
ja ok, er hat dumme aussagen getätigt, wirtschaftlich anscheinend null ahnung, ist bei diskussionen nicht peinlich sondern vielmehr hochgradig lächerlich und dennoch wird er gewählt werden.
also warum fallen die leute darüber her?
eventuell wird stronach nicht mundtot gemacht, sondern eben einfach kritisiert für das was er tut... und das zurecht.
das ist demokratie.. das recht nimmt sich der mündige bürger heraus.
Er darf eh reden, steht ja im Artikel.
Das komische Demokratieverständnis hat Mr. Frank aber selbst. Wie man bei ZIB2 Interview und anderen Anlässen gesehen hat, hält er jede halbwegs kritische Frage für Majestätsbeleidigung. Wenn er das nicht aushält, hat ER in einer Demokratie nix verloren. Schön, dass er Ansichten hat (auch wenn man bisher nicht viel davon mitbekommen hat welche genau), aber die kann man dann auch kirtisieren und hinterfragen - DAS ist Demokratie.
in einer demokratie hat jeder solange etwas verloren, solange er gewählt wird.
alles andere sind bestenfalls gründe, jemanden zu wählen oder nicht zu wählen. ich finde stronachs diskussionsverweigerung irritierend und durchaus einen grund ihn (nicht allein deshalb, aber auch) nicht zu wählen, aber wenn er eine entsprechende zahl an stimmen bekommt, muss ich das akzeptieren. DAS ist demokratie.
Aber Koalitionen mit anderen Parteien kategorisch auszuschließen, wie die Grünen und SPÖ es gerne machen, ist in Ordnung? :)
Ich glaube mit dem Demokratieverständnis ist es bei keiner der derzeit zur Wahl stehenden Parteien weit her...
es ist sogar wünschenswert, dass parteien sich klar deklarieren und ihren standpunkten, für die sie ja in wahrheit gewählt werden, treu bleiben.
ich glaube sie haben das wort "demokratieverständnis" noch nicht so ganz verinnerlicht ;)
eine koalition zwischen diesen parteien wäre für mich ein purer betrug am wähler, aus dem reinen bedürfnis des machtzuspruchs heraus.
eine koalition ist kein arbeitskreis und dennoch muss in der privatwirtschaft ein team gemeinsam funktionieren.
also ich hoffe doch, dass die parteien soviel demokratieverständnis besitzen, dass sie nicht alle inhalte über bord werfen um an der macht mitnaschen zu dürfen.
Wenn die Weltsicht einer Partei der eigenen fundamental widerspricht kann ich natürlich ausschließen mit dieser Partei in Rahmen einer Koalition zusammenzuarbeiten. Wahlergebnisse sind natürlich zu akzeptierten, sie verpflichten aber niemand (auch keine Partei) dazu seine eigenen Grundsätze über Bord zu werfen und seine eigene Meinung an die der Mehrheit anzupassen - das zu verlangen ist ein seltsames Demokratieverständnis.
Weil's mich interessiert hat und weil es für jeden Politiker eine kontraproduktive Aussage gewesen wäre: Man muss es fairerweise als seriöser Wahlkampfbeobachter sagen, das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen.
Stronach sagte das Gegenteil. Es lautet vollständig: "Wer das Gold hat, macht die Regeln. Ich möchte das nicht. Ich will von niemanden dominiert werden, möchte aber auch gleichzeitig niemanden dominieren."
Man mag, soll und kann Stronach mit Argumenten kritisieren; da gibt's auch genug. Aber mit "falschen" Zitaten ist das eher eine matte Sache.
Diesen Satz sagte Stronach nämlich bereits während seiner Zeit als Wiener Austria Präsident und auch des öfteren davor...sobald er kritisiert wurde folgte des öfteren deser entlarfende Ausspruch.
Da ist überhaupt nichts aus dem Zusammenhang gerissen.
Erst im Wahlkampf fügte er den Nachsatz hinzu, dass er das eigentlich nicht wolle und keinen dominieren will!
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