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25. Februar 2013, 16:52
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Lazy Saturday: Der Patron des Wiener Restaurants Amarantis unterbreitet seinen Gästen ein mehr als zweifelhaftes Angebot

Mino Zaccaria ist ganz offensichtlich ein kleines Teufelchen. Wie anders sollte man sich erklären, dass der Patron des Wiener Restaurants Amarantis (zwei Hauben, gleich hinter dem Kunsthistorischen) sich ausgerechnet die Fastenzeit ausgesucht hat, um seinen Gästen ein mehr als zweifelhaftes Angebot zu unterbreiten.

In rechtschaffenen Gefilden wie den unsrigen müsste derlei eigentlich schon zu Normalzeiten als unmoralisch gelten! Deshalb in aller Nüchternheit: Der Süditaliener Zaccaria und sein österreichischer Küchenchef Thomas Wohlfahrter haben sich offenbar ihrer gemeinsamen Zeit im Münchner Tantris erinnert – und daran, wie der an sich umsatzschwache Samstagmittag dort mittels eines speziellen Angebots aufpoliert wird.

Ab sofort heißt es im Amarantis deshalb "Lazy Saturday". Zum Mittagessen werden wie im Tantris vier Gänge serviert, dazu gibt es – und jetzt kommt das unmoralische Angebot – abgestimmte Weiß- und Rotweine aus dem herausragend bestückten Keller, und zwar bis der Gast "Stopp" sagt.

Der Spaß schlägt, alles inbegriffen, mit gerade einmal 69 Euro zu Buche – das Taxi in den Rest des Wochenendes ist da allerdings noch nicht dabei. (Severin Corti, DER STANDARD, 23.2.2013)

Lazy Saturday im Restaurant Amarantis
69 Euro für vier Gänge inklusive Rot- & Weißwein à discrétion
11.30–14.30 Uhr, Babenbergerstr. 5, 1010 Wien
Tel.: 01/585 24 392
www.amarantis.at

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    Vier Gänge und Wein, bis der Gast "Stopp" ruft: Ab sofort heißt es im Amarantis "Lazy Saturday".

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