EU-Kommission: Ende des Google-Verfahrens nach Sommerpause

22. Februar 2013, 13:32
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Keine Angabe zu Details

Die EU-Kommission rechnet mit einem Abschluss des seit zwei Jahren andauernden Wettbewerbsverfahrens gegen Google kurz nach der Sommerpause. "Das können wir uns als möglichen Termin vorstellen", sagte Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia am Freitag. Für eine Einigung müssten Konkurrenten und Behörden jedoch mit den Anfang des Monats vorgelegten Zugeständnissen von Google einverstanden sein.

Google soll Marktmacht ausnutzen

Zu Details der Google-Zugeständnisse haben sich bisher weder der US-Internetkonzern noch die öffentlich Kommission geäußert. Die EU geht dem Vorwurf nach, dass Google seine dominante Marktmacht im Suchmaschinengeschäft missbraucht. Das Unternehmen verdiene Geld damit, indem es bei der Suchfunktion eigene Angebote bevorzuge.

US-Berhörden stellten Untersuchungen ein

Zu den mehr als ein Dutzend Firmen, die sich darüber beschwerten, gehört auch Microsoft. Laut früheren Informationen von eingeweihten Personen will Google unter anderem seine eigenen Angebote künftig besser kennzeichnen. In den USA kam Google jüngst mit einem blauen Auge davon. Die dortigen Wettbewerbshüter konnten keine Verfehlung feststellen und stellten ihre Untersuchungen ein. (APA, 22.2.2013)

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