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Die Bundesschülervertretung fordert seit Jahren eine Bundesvertretung der Schulpartner. Felix Wagner, Bundesschulsprecher, präsentierte das Gremium am Freitag.
Wien - Schüler-, Eltern- und Lehrervertreter haben am Donnerstag ein neues Gremium gegründet, das das Unterrichtsministerium in bundesweit relevanten Fragen beraten will. Der neue "Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss" (B-SGA) soll den Schulpartnern mehr Einfluss auf bildungspolitische Entscheidungen bringen. Gesetzlich verankert ist das Gremium allerdings nicht, wie Bundesschulsprecher Felix Wagner bei der Präsentation am Freitag einräumte. "Aber wir wollen, dass der B-SGA eine gesetzliche Konstruktion wird", betonte der Elternvertreter für mittlere und höhere Schulen, Theodor Saverschel. Nun sei Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) am Zug, die Initiative anzuerkennen.
Die Verschiebung der Zentralmatura nach geschlossenem Protest der Schulpartner habe bereits gezeigt, dass es sehr viel bringe, wenn Schüler-, Eltern- und Lehrervertreter an einem Strang zögen, betonte Wagner von der VP-nahen Schülerunion. Im B-SGA sollen künftig Verbesserungen im Schulbereich angeregt und Missstände aufgezeigt werden. Außerdem wünscht man sich mehr Einblick in Studien und Evaluierungen.
Bei der ersten Sitzung am Donnerstag wurden bereits Forderungen beschlossen: Da die Vorbereitungen der Zentralmatura in Mathematik trotz der Verschiebung des Starts auf 2014/15 (AHS) bzw. 2015/16 (BHS) nicht schnell genug vorankämen, fordern die Schulpartner, dass nur der allgemeine Teil der Prüfung zentral abgehalten werden soll. Der zweite Teil mit komplexeren Beispielen solle "zumindest als Übergangslösung" wie bisher vom Klassenlehrer erstellt werden. Mit nur sieben verfügbaren Übungsbeispielen seien "die Vorbereitungen in keiner Weise geeignet für eine Umsetzung", betonte AHS-Lehrergewerkschafter Eckehard Quin (FCG).
Außerdem wünschen sich die Schulpartner mehr Geld für Förderkurse: Derzeit gebe es dafür nur 5,5 Millionen Euro pro Jahr und ausschließlich für schwache Schüler. Angesichts von rund 131 Millionen Euro Rücklagen könne diese Summe "leicht verdoppelt oder verdreifacht" und auch für Begabungsförderung eingesetzt werden. An den berufsbildenden höheren Schulen (BHS) müsse indes die Teilung von Klassen in den Hauptfächern von den ersten auf die zweite und dritte Klasse ausgeweitet werden, wenn man die Dropout-Raten verringern wolle. Weitere Forderungen: Ein "Elterngesetz" zur Absicherung der Interessensvertretung im Bereich aller Bundesschulen (AHS, BMHS - alle anderen Schulen sind Ländersache) und ein "Schülereuro" zur Finanzierung von Projekten etc. der ehrenamtlichen Elternvertreter.
Die Bundesschülervertretung fordert bereits seit Jahren, dass neben dem Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) an jeder Schule, der etwa über die Festlegung schulautonomer Tage entscheidet, auch ein für alle Bundesschulen zuständiger Zusammenschluss von Schüler-, Eltern- und Lehrervertretern eingerichtet wird. Zuletzt gab es im November eine Absage des Ministeriums. Begründung laut Wagner: Damit würden Reformen weiter verzögert. Deshalb wurde der B-SGA nun in Eigenregie gegründet.
Im Unterrichtsministerium reagierte man auf die Gründung des B-SGA irritiert: Man warte seit eineinhalb Jahren vergeblich auf einen Kompromissvorschlag zur Reform und Stärkung der Schulpartnerschaft, der auch mit den Elternvertretern im Pflichtschulbereich akkordiert sei. Insofern sei es verwunderlich, dass nun ein Gremium gegründet worden sei, bei dem mit dem Pflichtschulbereich der größte Teil der Schüler, Eltern und Lehrer ausgespart bleibe. Immerhin seien von Bundesgesetzen etwa zur Sprachförderung gerade die Pflichtschulen am stärksten betroffen. Für die Abstimmung mit den Schulpartnern werde man weiterhin auf die regelmäßigen Schulpartnerdialoge setzen, betonte Schmieds Sprecher. Dort seien nämlich alle Dachverbände vertreten, auch die für die Pflichtschulen. Positiv wird der B-SGA indes in der ÖVP aufgenommen: Man begrüße jede "Maßnahme zur inhaltlichen Stärkung der Schulpartner", so VP-Bildungssprecherin Christine Marek in einer Aussendung. (APA, 22.2.2013)
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Der SGA an den Schulstandorten wird durch die Wahl der VertreterInnen der einzelnen Schulpartner (SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen) beschickt.
Es würde mich sehr interessieren, ob dieser so genannte Bundes-SGA ebenfalls auf demokratische Weise zustande gekommen ist.
in dem sind die Landesvorsitzenden der Elternvereine, die jeweiligen Landesschulsprecher, der vertretenen Schultypen und die jeweiligen Lehrervertreter der einzelnen Schultypen. Ich gehe davon aus, dass das in einem Bundes-SGA ähnlich wäre. Was das demoktratische Zustandekommen betrifft, sehe ich eventuell bei den Eltern ein Problem, weil Eltern, die nicht in einem Elternverein organisiert sind, ihre Vertretung eigentlich nicht mitbestimmen.
daher wird von der APA übernommen was das Zeug hält und die Medienkonsumenten müssen dumm sterben.
Leider sind wir zum Großteil selbst schuld.
Ist doch gut, wenn sich wenigstens noch ein paar Jugendliche politisch engagieren. Es wäre gut Dinge nicht nur deshalb abzulehnen, weil sie vermeintlich von irgendeiner Partei kommen. In Salzburg gibt es schon seit einiger Zeit einen "Landes-SGA" (auch ohne gesetzliche Grundlage) und der bewährt sich sehr, weil endlich einmal alle drei Kurien in Ruhe über Probleme diskutieren können - kein Wunder, dass es dem Ministerium nicht passt, denn denen ist es natürlich lieber, wenn sich die drei Gruppen als Feinde sehen und so manipulierbar bleiben. Dass hier die Pflichtschulen zunächst einmal nicht vertreten sind, ist klar - an denen gibt es ja an den Schulen auch keinen SGA (aus Altersgründen der Schüler).
ich sympathisiere keineswegs mit der VP, aber es tut mir Leid ihnen mitteilen zu müssen, dass Leute, wie sie in unserer Gesellschaft, als die absolutesten Volltrotteln angesehn werdn, die es gibt. Was bilden Sie sich bitteschön ein, jemanden nach seinem Aussehen zu verurteilen und dies auf eine äußerst arrogante Weise. Entwickeln Sie sich mal weiter, Vorurteile werden heutzutage keine Chance mehr gegeben.
Gilt natürlich auch für die anderen Deppen.
So long
Und darum muss man sofort jede Idee bekämpfen, weil einem der Ideengeber nicht passt! Ein bundesweiter Zusammenschluss von Lehrer, Eltern & Schüler ist sicher besser, als wenn sich diese Gruppen bekämpfen. (Anscheinend möchte das Ministerium den Streit) Wenn sie nichts Inhaltliche beitragen können, dann ersparen sie uns solche wertfreien Kommentare.
Schade dass die Ministerin den BSGA noch immer an der gesetzlichen Legitimierung hindert. Ein BSGA ist notwendig um konstruktiv zu arbeiten und die Schulpartner zu verbinden. Danke Felix dass du es endlich in die Hand genommen hast!
weil sie halt einfach noch zu jung sind. Außerdem würden die Pflichtschulen in einem B-SGA wieder zu viel Ineffizienz führen, da sie einfach andere Themen haben. Was sollen Pflichtschulvertreter über die Zentralmatura diskutieren und was sollen Vertreter höherer Schulen darüber diskutieren wie ein Sonderpädagogischer Förderbedarf in der Volksschule bestimmt wird und wie dann die Förderstunden verteilt werden ???
Gequatsche über Zentralmatura usw. hat noch nie zu etwas geführt. der zustand der schule wird durch lauter obergscheite "bearterinnen" immer verheerender. die die es gelernt haben und es tun (lehrerinnen) werden überhaupt nicht mehr gefragt, sondern nur mehr leute, die kinder bestenfalls aus büchern kennen - her mit der nächsten beraterrunde .... nur mehr irr
da sprechen die, die wirklich direkt mit Schule zu tun haben miteinander und nicht irgendwelche so genannte Experten und gehen dann mit ganz konkreten Forderungen und ausgearbeiteten Konzepten ins Ministerium. Dinge die praxistauglich und von allen Beteiligten erwünscht sind. Das das der Frau Minister nicht passt ist klar, da kann sie dann nicht mehr sagen: "Ist alles ja so toll, aber die bösen Lehrer sind dagegen." oder "Ist alles spitze, aber die Schüler sind einfach noch nicht reif für....", etc. Plötzlich haben Lehrer, Eltern und Schüler aller höheren Schulen eine gemeinsame Position und das ist extrem unpraktisch für das Ministerium.
macht soweiso was sie will. diese einrichtungen gäbe es alle, warum sie dauernd wieder erfinden,die eltern sind zusätzlich in den eletrnvereinen organisiert, die lehrer haben PV uind gewerkschaften, die Schüler haben ab dem PTS überall ihre vertretungen...
Es geht um die kids und deren Eltern und eben auch die LehrerInnen.
"hackelt's lieber was an der basis bei den kids..." können Sie zwar zu den LehrerInnen sagen, aber wenn man den Satz auf die anderen beiden Schulpartnergruppen anwendet, ist er - naja - einigermaßen seltsam.
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