Über 200 "Fremde" retteten die Beerdigung eines britischen Marines

22. Februar 2013, 11:05
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Mann hatte keine näheren Angehörigen - Pastor startete Aufruf

Portsmouth - In Großbritannien sind mehr als 200 Menschen einem berührenden Aufruf zur Teilnahme an der Beerdigung eines früheren Soldaten der britischen Marine gefolgt, der keine näheren Angehörigen mehr hatte. "Die meisten von Ihnen, die heute hier sind, haben John McConnell nicht gekannt und wollten ihm trotzdem einen würdigen Abschied ermöglichen", sagte Pastor Bob Mason, der den Aufruf gestartet hatte, am Donnerstag bei der Beerdigung in Portsmouth an der Südküste Englands. "Ich danke Ihnen für diese Güte und Großzügigkeit."

McConnell war im vergangenen Monat im Alter von etwa 70 Jahren in einem Pflegeheim gestorben. Das dortige Personal sorgte sich, dass außer ihnen und dem Geistlichen niemand an der Beerdigung teilnehmen würde, da keine näheren Angehörigen bekannt waren. Mason startete daraufhin einen Aufruf, der in den Netzwerken Facebook und Twitter veröffentlicht wurde, und schrieb auch die britische Marinevereinigung an. "Es ist traurig, dass jemand diese Welt verlassen soll, ohne dass jemand da ist, der um ihn trauert", hieß es darin. "Er verdient einen würdigeren Abschied als das." (APA, 22.2.2013)

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    Der Pastor machte es möglich: Über 200 Menschen kamen zur Beerdigung eines britischen Marines.

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