Wenn Huskies und Musher ein Gespann bilden

21. Februar 2013, 18:25
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Neukirchen am Großvenediger - Die Schlittenhunde-WM hätte eigentlich im Bergdorf Donovaly in der Slowakei stattfinden sollen. Wegen Schneemangels musste der Event aber abgesagt werden. Neukirchen am Großvenediger sprang kurzfristig als Veranstaltungsort ein, auf einem 30.000 Quadratmeter großen Feld im Salzburger Pinzgau warten seit Mittwoch an die 1000 Huskies auf ihren großen Auftritt. "Da rührt sich schon ordentlich was", sagt Mitorganisator Hans-Peter Kreidl.

Von heute, Freitag, bis Sonntag messen sich rund 100 Gespanne über Strecken zwischen sechs und 22 Kilometer. Für die Huskies und die sogenannten "Musher", die Schlittenhundeführer, sind das Sprints: Das härteste Rennen der Welt, das Iditarod, führt in der Wildnis von Alaska über mehr als 1850 Kilometer.

Unterschieden wird in neun Klassen. Es gibt Skijöring (ein Langläufer wird von einem oder mehreren Hunden gezogen) und die klassischen Schlitten, die von zwei bis acht oder mehr Hunden gezogen werden. Hund ist nicht gleich Hund: Ein Grönländer ist etwa langsamer als ein Sibirischer Husky, aber dafür kräftiger. Huskies laufen daher in eigenen Klassen. Alaskan Malamutes, Grönlandhunde oder Samojeden werden in anderen Sparten zusammengefasst. (krud, DER STANDARD, 22.2.2013)

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    Die Schlittenhunde-EM fand vor wenigen Tagen im Bayerischen Wald statt. Die WM folgt ab heute in Neukirchen.

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