Ex-Begas-Chef parkte Millionen in Liechtenstein

21. Februar 2013, 15:45
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Eisenstadt - Der frühere BEGAS-Vorstand Rudolf Simandl soll laut "News" Millionen in Liechtenstein angelegt haben: Ende 2011 seien in einer Stiftung namens "Nonac" mehr als 14 Mio. Euro geparkt gewesen, berichtete das Nachrichtenmagazin. Simandl meinte, die Höhe der Summe ergebe sich durch "Veranlagungserfolge".

14 Mio. Euro ließen sich selbst mit der "Traumgage" des ehemaligen BEGAS-Vorstandsdirektors zuzüglich der Einnahmen von rund 2,5 Mio. Euro aus dem Verkauf der Firma Pöttelsdorfer Putenspezialitäten - alles in allem ergebe rund sechs Mio. Euro - nicht erklären, so "News". Zu klären bleibe demnach die Frage, woher die restlichen acht Mio. Euro stammten.

Die Summe sei im Zuge von Geldwäscheermittlungen der Liechtensteiner Strafverfolgungsbehörden publik geworden, nachdem die Liechtensteiner Landesbank im Juli 2012 Anzeige gegen Simandl wegen des Verdachts auf Geldwäsche erstattet habe.

Er habe Mittel, über die er verfügt habe, in Gold angelegt, so Simandl: "Ich habe 80 Prozent meiner Veranlagungen in Gold gemacht und zwar zu einem Zeitpunkt, wo Gold noch einen Kurs von 700 (Dollar pro Feinunze, Anm.) gehabt hat." Mittlerweile sei der Kurs auf 1.700 Dollar gestiegen.

In der Angelegenheit ermittle auch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), bestätigte Sprecher Erich Mayer. Im Herbst vergangenen Jahres hatte die Staatsanwaltschaft Eisenstadt eine Kontenöffnung bei Simandl angeordnet. (APA, 21.2.2013)

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