Betrunkener Autofahrer fuhr mit Unfallopfer auf Motorhaube weiter

21. Februar 2013, 06:28
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Erst nach 17 Kilometer an Mautstelle entdeckt

Buenos Aires - In Argentinien ist ein betrunkener Autofahrer mit der Leiche eines von ihm angefahrenen Fahrradfahrers auf der Motorhaube noch 17 Kilometer weitergefahren. Erst an einer Mautstelle bei der Ortschaft Tortuguitas nördlich von Buenos Aires wurde die Horrorfahrt gestoppt, wie die Nachrichtenagentur dyn am Mittwoch berichtete. Eine Blutprobe habe 1,45 Promille Alkohol im Blut des 28-Jährigen ergeben. In Argentinien gilt eine 0,5 Promille-Grenze.

Bei dem getöteten Fahrradfahrer handelt es sich um einen 53-jährigen Wachmann. Der bekannte argentinische Journalist Eduardo Aliverti bestätigte am Donnerstag, dass es sich beim Unfalllenker um seinen Sohn Pablo García handelt. Der Vorfall hatte sich bereits am Sonntag auf der Autobahn "Panamericana" ereignet. García wurde laut einem Facebook-Eintrag Eduardo Alivertis am selben Abend wieder freigelassen. (APA/red, 21.2.2013)

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