Armstrong wird nicht mit USADA kooperieren

20. Februar 2013, 20:42
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Texaner erwartet laut seinem Anwalt weder fairen noch sinnvollen Prozess

Austin - Der gefallene Radheld Lance Armstrong wird laut Angaben seines Anwalts nicht mit der US-Anti-Doping-Agentur (USADA) kooperieren. Sein Mandant werde nicht wie verlangt unter Eid vor dem Gremium aussagen, um sein ganzes Wissen über Dopingpraktiken im Radsport offenzulegen, gab dessen Anwalt Tim Herman am Mittwoch bekannt. Die Armstrong von der USADA gesetzte Frist für eine Zusammenarbeit lief an diesem Tag aus.

Armstrong werde nicht an einem Prozess teilnehmen, der nur dazu diene, "ausgewählte Individuen zu dämonisieren", erklärte Herman. Zudem würde eine Aussage vor der USADA jene 95 Prozent des Radsports ignorieren, die nicht in deren juristischen Kompetenzbereich fallen. Das Armstrong-Lager sprach sich vielmehr für ein internationales Tribunal aus.

Die USADA hatte Armstrong, der wegen Dopings alle seine sieben Siege bei der Tour de France verloren hatte, aufgefordert, mit ihr zusammenzuarbeiten. Nur dann könne er auf eine Reduktion seiner lebenslangen Sperre hoffen. Nach jahrelangem Schweigen hatte der 41-jährige Texaner im Jänner in der Talkshow von Oprah Winfrey eigenes Doping gestanden, aber keine weiteren Details preisgegeben. (APA/dpa, 20.02.2013)

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