Physik-Nobelpreisträger Robert Richardson gestorben

20. Februar 2013, 20:13
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US-Amerikaner hatte die "Supraflüssigkeit" entdeckt

New York - Der US-Physiker und Nobelpreisträger Robert Richardson ist tot. Richardson sei am Dienstag im Alter von 75 Jahren in der Kleinstadt Ithaca im US-Bundesstaat New York gestorben, wie die Duke University am Mittwoch mitteilte.

An der Universität im Bundesstaat North Carolina hatte Richardson in den 1960er Jahren promoviert. 1996 wurde er gemeinsam mit seinen US-Kollegen David Lee und Douglas Osheroff für die Entdeckung der "Supraflüssigkeit" von Helium-3 Atomen bei sehr tiefen Temperaturen ausgezeichnet. Richardson sei ein "hervorragender Physiker" gewesen, wurde sein Doktorvater, der Schweizer Physiker Horst Meyer, zitiert. Trotz aller Erfolge sei er immer "bescheiden und bodenständig" geblieben. (APA, 20.2.2013)

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