Von Huren und der Liebe zur Heimat

20. Februar 2013, 18:32
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Die FPÖ-Politikerin Susanne Winter übersetzte das Buch "Weder Hure noch Sklavin - Frauen und Islam" der belgischen Rechtspolitikerin Anke Van dermeersch

"Weder Hure noch Sklavin - Frauen und Islam": Mit diesem Buchtitel will die belgische Rechtspolitikerin Anke Van dermeersch vom Vlaams Belang westliche Frauen vor dem Islam warnen. Die wegen Verhetzung verurteilte FPÖ-Frau Susanne Winter hat die Lektüre nun ins Deutsche übersetzt. Gemeinsamer Präsentationsort am Dienstag: das Kellergewölbe des Wiener Akademikerbundes.

Provokant sei der Titel nicht, glaubt Van dermeersch. Denn der Islam reduziere die Frau nun einmal auf das Wesentliche: Hure oder Sklavin. So seien Frauen, die keinen Schleier tragen, Huren. Frauen, die vor Männern schwimmen gehen, sind - ja, auch Huren. Schleier sieht man in Belgien übrigens nicht mehr - dank der "Mutter des Burkaverbotes" (Van dermeersch über sich selbst).

Als Winter den Saal betritt, erhebt sich Applaus. Am Rednerpult begrüßt sie das Publikum - viele aus der blauen Gesinnungsgemeinschaft - mit einem ausdrücklichen "Grüß Gott! Guten Abend!". In ihrem Vortrag erzählt Winter, dass sie auf einem "EU-Toleranzsymposium" war - um gleichzeitig zu betonen, froh zu sein, dass die Islamisierung in Österreich noch nicht so fortgeschritten sei wie in Belgien. (nikh, DER STANDARD, 21.2.2013)

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