ÖAW-Reorganisation gebiert Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen

20. Februar 2013, 16:47
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Forschungsprojekte bislang in zwei verschiedenen Kommissionen durchgeführt

Wien - Im Zuge der derzeit laufenden Reorganisation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) wurden mit Anfang des Jahres die bisherigen Kommissionen für Kunstgeschichte und für Musikforschung zum neuen Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen zusammengeführt. Als Direktor wurde der Kunsthistoriker Werner Telesko, als seine Stellvertreterin die Musikwissenschafterin Barbara Boisits bestellt, teilte die ÖAW mit.

Das neue Institut wolle inhaltliche Synergien in Richtung einer inter- und transdisziplinären Grundlagenforschung ausbauen und neue Schwerpunkte etablieren. "Neue Forschungsprojekte sind aus den Themenkreisen Repräsentationsforschung, Wissenschaftsgeschichte und Musikikonographie abteilungsübergreifend geplant - natürlich unter der Wahrung methodischer Eigenständigkeit und Kompetenzen der beiden Disziplinen", erklärte Telesko.

Die laufenden Großprojekte der ehemaligen Kommissionen sollen fortgeführt werden, etwa die Publikationsreihen zur Wiener Hofburg und zur mittelalterlichen Glasmalerei oder die Editions- und Dokumentationsunternehmungen bedeutender österreichischer Komponisten wie Franz Schubert oder Anton Bruckner sowie die Fortführung der Onlineversion des "Oesterreichischen Musiklexikons". (APA/red, derStandard.at, 20. 2. 2013)

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