Künstler wehren sich gegen Stronach-Kritik

20. Februar 2013, 15:09
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Elfi Eschke, Ulrich Seidl, Erwin Steinhauser und andere protestieren gegen "Kunstfeindlichkeit"

St. Pölten/Wien - Prominente österreichische Künstler protestieren gegen die Aussagen von Team-Stronach Klubchef Robert Lugar. Dieser hatte bei der Nationalratssitzung am Dienstag behauptet, dass "Künstler unter Druck gesetzt werden", um "Stimmung für Pröll" im Zuge des Landtagswahlkampfes in Niederösterreich zu machen. "In den letzten Tagen offenbart die Stronachpartei ihre Kunstfeindlichkeit: Sie unterstellt Künstlern, sich vom niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll mittels Subventionen und Aufträgen kaufen zu lassen. Wer nicht mitmache, werde bestraft. Blöder geht's nicht", heißt es in einem der APA vorliegenden gemeinsamen Statement.

"Jazz Gitti", Hirschal und Pluhar haben unterschrieben

Unterzeichnet wurde dieses von Ulrike Beimpold, "Jazz Gitti" Martha Butbul, Sandra Cervik, Andrea Eckert, Elfi Eschke, Herbert Föttinger, Silke Hassler, Miguel Herz-Kestranek, Adi Hirschal, Karl Korab, Marianne Mendt, Felix Mitterer, Roland Neuwirth, Erika Pluhar, Reinhard Schwabenitzky, Hermann Nitsch, Ulrich Seidl, Erwin Steinhauer, Peter Turrini und Erwin Wurm.

Die Wahl in Niederösterreich findet am 3. März statt. Für das Team Stronach tritt Frank Stronach als Spitzenkandidat an. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Absolute Mehrheit der ÖVP in Niederösterreich zu brechen. (APA/red, derStandard.at, 20.2.2013)

  • Auch Regisseur Ulrich Seidl hat das gemeinsame Statement unterschrieben.
    foto: epa/hoppe

    Auch Regisseur Ulrich Seidl hat das gemeinsame Statement unterschrieben.

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