Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Vorarlberger Initiative zur Verbesserung der Grundstufe bald auch bundesweit
Vizekanzler: Wenn nicht bald eine Einigung da ist, "dann übernehmen wir von der ÖVP die Causa"
Roland Düringer ist der Ansicht, dass die Erziehung den Menschen vertrotteln lässt. Anlässlich seines neuen Buches sprach Jakob Wasshuber mit ihm über Systemidioten, seinen alten Mathelehrer und darüber, warum unsere Bildung in Wahrheit reine Ausbildung ist
Koalition regelt Sprachförderung per Erlass neu - Kein zusätzliches Geld
Schulinspektor bestätigt abgehängte Kreuze an Wiener Schule - Juristen sehen Lücken im Gesetz
Schmied weist von GÖD behaupteten Abbau von 800 Planstellen zwischen 2002 und 2012 zurück - Stellen-Minus vor allem durch Reinigungskräfte
Gisela Raupach-Strey über sokratische Gespräche mit Herr und Knecht, die Lehrertugend der Zurückhaltung und Ethik ohne erhobenen Zeigefinger
Aufnahmeverfahren und Master für alle - Verlängerung der Ausbildung für Volksschullehrer
Monika Prock ist seit elf Jahren Bezirksschulinspektorin - Sie will ohne Zeigefinger und auf Augenhöhe kontrollieren
Landeshauptleute: Die zur Verfügung gestellten Mittel ab 2014 werden auf 160 Millionen Euro verdoppelt
Welche Rolle die Überzeugung im Kopf spielt und wie Lehrer die Kinder für Prüfungen wappnen können, sagt Psychologin Schmitz
Aber Antrag auf Schulversuch ab Herbst
Jörg Dräger, im Vorstand der Bertelsmann-Stiftung für Bildung zuständig und ehemaliger parteiloser Wissenschaftssenator in Hamburg, über Kellerkinder und Elternangst in der Mittelschicht
Ab Montag laufen wieder Schulversuche zur gemeinsamen schriftlichen Prüfung - "Probematura" für 7. Klassen AHS laut Ministerium gut angenommen
In der Polytechnischen Schule im 15. Bezirk in Wien kümmern sich die Lehrer vor allem um soziale Probleme und eine Lehrstelle
14-Jährige in ganz Österreich werden geprüft
Ein neuer Infofolder gibt Tipps, um Homo- und Transphobie an der Schule abzubauen
10 Millionen Euro teures Programm sollte ursprünglich schon ab 2011 eingesetzt werden
Wie programmiere ich einen Roboter? An der TU Wien geben Studierende ihr Wissen an Schüler weiter
Zehn Prozent der Schüler besuchen eine Privatschule - Eltern erklären, warum sie sich gegen eine öffentliche Schule entschieden haben
Montessori-Methoden und Lesepaten: Zahlreiche User schickten Vorschläge zur Sprachförderung
Der ehemalige Chefredakteur der "Jerusalem Post" war in Wien der Klassenbenjamin - Mit der Flucht nach Palästina ging seine Kindheit plötzlich zu Ende
Der Mai wird fast ein Ferienmonat: Vier Feiertage in einem Monat
es ist halt leider in einer gesellschaft so dass man nicht extrem aufwendige programme für winzige minderheiten schaffen kann nur um die illusion der "chancengleichheit für alle" ein bisserl weiter zu treiben
ausserdem wird sich das problem in ein paar jahrzehnten wohl durch neue technologien in neuro-bereich von selbst regeln
das mag jetzt wie Zukunftsmusik klingen aber ich bin zuversichtlich, dass mit der weiterentwicklung der Spracherkennung ( http://derstandard.at/136124039... mkrempeln) auch für Gehörlose Verbesserungen drin sind! Ich stell mir eine Echtzeit Sprache zu Text Umwandlung vor. Das ganze dann als App auf Google Glass(http://derstandard.at/136124056... erflaeche) und schon hat man einen Vortrag mit Untertitel. Gerade in Bildungseinrichtungen sollten ja die Vortragenden halbwegs verständlich und deutlich sprechen, sodass eine Erkennung evtl leichter möglich ist. Nur eine Idee!
Es werden einfach Videos aufgenommen, während eine Übersetzerin im Raum steht. Dadurch trägt man nur einmal die Kosten. Nicht-Gehörlose haben dadurch auch einen Vorteil: Sie können sich Vorlesungen nämlich auch Online ansehen.
Ich nehme allerdings an, die Frau Brigitte Rhomberg ist mit funktionierenden Ohren ausgestattet und interessiert sich einfach nicht für Minderheiten.
Weil heute der "Tag der Muttersprache" ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Inte... tersprache
Leider war es nicht möglich, einen Termin für heute zu bekommen.
Lassen Sie uns das kurz ausrechnen.
Sagen wir, wir werden durchschnittlich so 80, und verbringen durchschnittlich 16 Jahre mit Schule und Studium (9 Jahre sind Pflicht, andererseits studieren viele ja deutlich länger, besonders, wenn ein postgraduales Studium dazukommt). Das ist also ein Fünftel unseres Lebens. Von 10 000 Menschen sind dann also aktuell wahrscheinlich ca. ein Fünftel aktuell betroffen, also 2000.
Selbst wenn wir konservativer schätzen und sagen, es sind nur durschnittlich 10 Jahre Schule und Studium (leider sind ja die Bildungschancen für Gehörlose schlechter - unter anderem, weil es keinen muttersprachlichen Unterricht gibt), dann betrifft es immerhin noch 1250 Menschen.
... dass von hochgerechneten 10.000 gehörlosen in wirklichkeit nur für einen teil davon gebärdensprache die muttersprache ist. die allermeisten werden heute schon im kindesalter mit CI (eine art implantierbares hörgerät) versorgt und entwickeln eine hörtechnische und lautsprachliche kompetenz, die schon so gut ist, dass man mit "guthörenden" mitziehen kann. bleibt nur mehr ein kleiner teil an menschen übrig, welche bedürfnis nach gebärdensprachorientiertem unterricht haben. auch für diese kann eine lösung gefunden werden.
Studien haben bewiesen, das bis zu 50% aller Kinder mit einem CI keine altersentsprechende Sprachentwicklung haben und eigentlich auch die Gebärdensprache brauchen, was aber deinen nicht zugestehen wird.
http://giselaszagun.com/de/CI_Bro... e_2010.pdf
In fortschrittlichen Ländern wie Schweden oder USA ist dies schon lange umgesetzt.
einerseits erfolgen die vorträge ja in mündlicher form und andererseits bekommen diese durch die vortragenden oftmals besondere unterstützung zb auch dann digitale Unterlagen wenn diese nicht für andere studenten zur verfügung stehen. anhand dieser kann dann das skriptum entweder automatisiert durchgelesen werden oder durch sondergeräte (die m.w. viele betroffenen haben) der text zb am notebook gelesen werden.
ich denke, dass es auf jeden fall verbesserungspotential gibt, jedoch erscheinen mir gehörlose derzeit stärker betroffen.
Es ist ein Skandal, dass gehörlose Menschen in Österreich so durchgängig diskriminiert werden. Die Konsequenzen sind eingeschränkter Zugang zu Bildung, entsprechend geringere Chancen auf qualifizierte Arbeit und sehr oft auch Armut. Die nun (wieder einmal) öffentlich gemachte und längst überfällige Forderung kommt nicht spontan und ohne Überlegung. Es gibt seit Jahren entsprechende Expertisen und verschiedene (Versuchs)Modelle wie GESTU u.v.m. Es ist jetzt an der Zeit, endlich den politischen Willen zu bekunden und Barrieren zu beseitigen.
ein Zeichen, daß auch "linke" gute Ideen haben. Vielleicht sollte man überhaupt in der Schule beginnen das zu lernen. Natürlich muss man sich überlegen wie man das auf Unis effizient löst. Reicht ein dollmetscher oder braucht man extra vorlesungen? Zweiteres gefällt mir persönlich nicht wirklich.
ja, wir linken sind halt auch nicht auf der nudlsuppm dahergschwommen... ;)
aber um auf deine frage einzugehen: optimal wären natürlich eigene vorlesungen, in denen eben in gebärdensprache vorgetragen wird. wird in österreich aber wohl utopie bleiben, denn alleine flächendeckendes dolmetsching würde schon einen meilenstein darstellen.
und natürlich ist ein möglichst früher spracherwerb wünschenswert, punkt.
und weil (wieder mal) relevant, eine diplomarbeit zum thema:
http://othes.univie.ac.at/16998/
Ist unmöglich zu realisieren da die Profs/Vortragenden Gebärdensprache lernen müssten (stell ich mir schon unmöglich vor das zu bewerkstelligen) und jede VO dann 2 mal vorgetragen werden müsste (und das 2. mal wahrscheinlich für durchshcnittlich 1 Studenten) was viel zu teuer wird.
Es ist viel effektiver einzelne Dolmetscher einzusetzen, noch dazu würden die Gehörlosen auch nicht ausgeschlossen werden.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.