Nachlese: Europa zittert vor Berlusconis Comeback

Ansichtssache
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foto: epa/ciro fusco

Die Angst geht um in den Staatskanzleien Europas. Gespannt blickt man dort nach Italien, wo gestern und heute Parlamentswahlen stattfinden. Grund der Nervosität: Silvio Berlusconi (hier im Bild links oben in Form einer Puppe). Der längstdienende Ministerpräsident des krisengeschüttelten EU-Gründungsmitglieds schickt sich an, erneut Regierungsverantwortung zu übernehmen - wenn auch nur als Wirtschaftsminister, wie er stets betont. In Umfragen liegt der amtsbekannte Medienzar zwar konstant hinter dem Linksbündnis des eurofreundlichen Ex-Kommunisten Pierluigi Bersani, aber was heißt das schon in Italien. Doch auch das Abschneiden des amtierenden Premiers Mario Monti wird in Brüssel, Berlin und Paris mit Argusaugen beobachtet. Reicht es für eine Koalition mit Bersani, der Wunschkonstellation von Italiens europäischen Verbündeten? derStandard.at hat die wichtigsten Akteure der Politlandschaft zwischen Brenner und Lampedusa noch einmal in einer Ansichtssache zusammengefasst.

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