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Attribution, das ist der meistgebrauchte Begriff in der Debatte um die Cybersicherheit. Denn die wichtigste und oft kaum zu beantwortende Frage nach Attacken im virtuellen Raum ist, wer denn überhaupt dahinterstecken könnte. Eine Antwort darauf hat das US-Sicherheitsunternehmen Mandiant nun zu geben versucht: Indizien (IP-Adressen, Hackermuster etc.) machten es hochwahrscheinlich, dass die Aktivitäten von Schanghai ausgehen und der Volksbefreiungsarmee zuzurechnen sind.
Sind die datenforensischen Analysen akkurat, dann bestätigt der Bericht das, was die Spatzen ohnehin vom Dach pfeifen: Chinas Militärs stecken hinter großangelegter Industriespionage, die Armee gibt den Takt in der staatlich gelenkten Wirtschaft vor und verschafft ihr Vorteile durch neue Wege unlauterer Informationsbeschaffung. Die zweite Erkenntnis ist, dass sich die USA kaum gegen diese Spionage und zudem gegen viel weiter reichende Möglichkeiten eigentlicher Cyberkriegsführung wehren können.
Können sich Unternehmen noch relativ einfach schützen, sitzen die Amerikaner auf einer miserabel gesicherten kritischen Infrastruktur (Stromnetze oder Wasserwerke), die kaum zu sichern ist. Deswegen versuchen die USA zuletzt mit immer schrilleren Tönen - Stichwort Präventivschläge - abzuschrecken. Aber das Konzept der Abschreckung funktioniert im Cyberspace ebenso wenig wie der Pranger, an den China mit der jüngsten Nachricht gestellt wird. Die USA müssen sich mehr einfallen lassen. (Christoph Prantner, DER STANDARD, 20.2.2013)
Will Obama aus seiner zweiten Amtszeit einen Erfolg machen, muss er sich beeilen
Das Kabinett Obama II hat Europa als Partner wiederentdeckt
Ziehen die Filipinos ab und fällt das Waffenembargo, ist die UN-Mission am Ende
Die kritische Infrastruktur der USA ist unzureichend gesichert
Die strategischen Konflikte zwischen China und Indien werden auch nach der Rückverlegung von Truppen bestehen bleiben
Cyberkrieg: Obamas "freie Hand" für Präventivschläge
Analyse | Christoph Prantner, 5. Februar 2013,
Ein Gutachten billigt US-Präsident Obama großen Spielraum beim Kriegführen im virtuellen Raum zu.
Heute können wir nun lesen, dass sich die USA besser schützen müssen und ein Hauptschuldiger wurde auch schon ausgemacht, China. Zufällig ist das auch der geostrategische Rivale Nr. 1, quasi "by default", kein Vorwurf, so ist es wohl in der Tat.
Trotzdem: Die PR Strategen über dem grossen Teich im Hinterkopf und eingedenk der zeitliche Nähe der Berichterstattung, "ein Hundsfott, wer schlechtes dabei denkt".
IT Experten gehen davon aus, dass sehr komplexe Cyberattacken d.h. Urheber von "smoking cyber guns" kaum mehr lokalisiert werden können.
Es sind doch die "USA", die Weltmeister im Spionieren sind und vor einem Monat gerade wieder über 1000 neue Stellen geschaffen haben, damit die Schnüffler der "USA" sicher neue Daten finden, wann wer wo wie auf Toilette geht oder welches Deo wer wann wo benutzt. Die Welt ist wirklich grausam geworden.
Interessantes Video zum Thema europäische Sicherheitsarchitektur http://www.youtube.com/watch?v=XZR6B7Hp4YE
verschafft den USA die selben Vorteile vorallem in Bezug auf europäische Unternehmen und Politik. Die Regierungen in Australien, Neuseeland und GB unterstützen dieses Spionagesystem welches schon seit Jahrzehnten aktiv ist!
Kurz gesagt, mein Mitleid hält sich noch in Grenzen.
tut doch bitte nicht so, als würden die usa nicht (im falle der eu sogar mit deren einverständnis) alle optionen ausreizen, um an wirtschaftsrelevante daten zu kommen ... echelon ist legendär, und swift offenbart jeden geschäftsvorgang.
hier geht es offensichtlich um ein grossangelegtes pr-ablenkungsmanöver. und bei dieser schlacht geht es nicht um material, sondern um grips.
Und so ist es auch bei der Nutzung der EDV allgemein. Sobald das Internet zum Datentransfer verwendet wird, wird auch im gleichen Zug eine enorme Sicherheitslücke geöffnet. Auch wenn immer die höchsten Sicherheitsstandards aufgeboten werden, schützt das nicht vor digitalem Datenklau. Es war in der Vergangenheit häufig von absolut sicheren Lösungen die rede aber in den wenigsten Fällen traf das auch zu. Also entweder LAN Netzwerke vom Internet trennen oder mit dem Risiko leben.
Erst muss das totale Vergessen einsetzen - dann darf man sich zurücksehnen in die Epoche der gerade vergehenden Supermacht: In die Zeiten, als Sklaven-Länder überall mit Economic-Hitmen beschickt wurden, damit Monsanto und Co dort ihren Crap verscherbeln konnten, als allerlei bizarre Präsidenten ihre Soldateska rund um den Globus in (vermeintlich) wehrlose Kleinstaaten einmarschieren ließen und als nebenbei überall erfolgreich die After-me-the-deluge-Religion verbreitet wurde.
man kann software wesentlich sicherer machen.
wenn die grundidee der anlagensteuerung naiv und hanebüchen ist, wird man das büssen, und wenn man die billigste standardsoftware dazu einsetzt, und nicht mal das maximum an sicherer konfiguration etabliert, bettelt man förmlich darum, schaden zu erleiden.
also wovor haben die angst? vor dem wissen um die eigenen versäumnisse - aber den anderen drohen?
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