Stronach auf Puls 4: Redakteure weisen "Unterstellungen auf das Schärfste zurück"

19. Februar 2013, 18:49
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Stellungnahme des Redakteurssprecherrats gegenüber derStandard.at/Etat

In Sachen Stronach-Berichterstattung auf Puls 4 meldet sich nun der Sender zu Wort. Im Namen aller Redakteurinnen und Redakteure von Puls 4 weise man "Unterstellungen im Zusammenhang mit dem Auftreten von Frank Stronach im Programm von Puls 4 auf das Schärfste zurück", heißt es in der Stellungnahme des Puls-4-Redakteurssprecherrats gegenüber derStandard.at/Etat. Nachrichten- und Informationssendungen würden "frei von politischen Weisungen" hergestellt.

Der ORF reagierte wie berichtet verwundert auf Stronachs Absage für die Elefantenrunde im ORF, während der Neo-Politiker dem Privatsender in einem Live-Interview und einer "Pro und Contra"-Spezialausgabe zur Verfügung steht und weiters eine Dokumentation "Die große Frank Stronach Story" gezeigt wird. Auf Twitter gab es teils heftige Debatten.

"Die Dokumentation zum Leben und Werdegang von Frank Stronach wurde unter voller redaktioneller Hoheit von Puls 4 produziert und beleuchtet die Person Stronach vielfältig und kritisch", heißt es in der Stellungnahme dazu. Bei der Wahlberichterstattung werde "großer Fokus" darauf gelegt, was die Österreicherinnen und Österreicher interessiere. "Ohne Zweifel" sei das derzeit Frank Stronach und eine Woche vor der Landtagswahl in Niederösterreich "der richtige Ausstrahlungszeitpunkt".

Der Pressestunde-Nachtalk am 24. Februar sei "nach Bekanntwerden von Stronachs ORF-Absage aufgrund unserer Initiative entstanden", so der Redakteurssprecherrat. (red, derStandard.at, 19.2.2013)

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