Britischer Patient an Coronavirus gestorben

19. Februar 2013, 17:55
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Der Betroffene habe ein schwaches Immunsystem gehabt und deshalb die Erkrankung nicht überstanden

Ein mit dem neuartigen Coronavirus infizierter Patient ist im britischen Birmingham an der Krankheit gestorben. Das gab das Queen Elizabeth Hospital am Dienstag bekannt.

Der Patient sei bereits am Sonntag gestorben. Damit sind sechs der zwölf Menschen, die weltweit mit dem Virus infiziert sind, tot.

Es handelt sich um den Sohn eines Mannes, der sich nach Angaben der Ärzte bei einer Reise in den Nahen Osten und nach Pakistan angesteckt hatte. Ein weiteres Familienmitglied gehört zu den Infizierten. Der Betroffene habe ein schwaches Immunsystem gehabt und deshalb die Erkrankung nicht überstanden. Fast alle Patienten haben sich im Nahen oder Mittleren Osten angesteckt.

Erst kürzlich hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Länder zu Wachsamkeit aufgerufen (derStandard.at berichtete). In allen Staaten sollten Gesundheitseinrichtungen Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen und ungewöhnlichen Symptomen auf das neue Coronavirus testen. (APA, 19.2.2013)

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