Wolfgang-Lorenz-Gedenkpreis wird am Mittwoch verliehen

Preis für internetfreie Minuten bereits an Anonymous Austria und Staatssekretär Josef Ostermayer vergeben

Am Mittwoch wird in Wien zum fünften Mal der "Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten" vergeben. Gestiftet wurde der Award vom Künstlerkollektiv monochrom im Jahr 2008.

"Scheiß Internet"

Benannt ist der Preis nach dem ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz, der im Herbst 2008 behauptete, junge Menschen würden sich in das "Scheiß Internet" verkriechen. Das Kollektiv nahm diese Aussage zum Anlass, einen jährlichen Preis an die "kommunikationstechnologiefeindlichsten" Menschen und Organisationen des Landes zu vergeben.

Medien- und IT-Jury

Am Montag endete die Einreichfrist für Nominierungen, die Jury wird nun am Mittwoch im MUSA den Gewinner oder die Gewinnerin preisgeben. Die Fachjury besteht unter anderem aus der Medienwissenschaftlerin Jana Herwig, "Falter"-Redakteurin Ingrid Brodnig und Nicole Kolisch, Onine-Chefin vom Dienst bei der Tageszeitung "Kurier".

Videostream

In den Vorjahren wurden Anonymous Austria, Staatssekretär Josef Ostermayer und die Wiener Grünen ausgezeichnet. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos. Ein Videostream soll alle am Laufenden halten, die nicht vor Ort sein können. Unter dem Hashtag #wolo12 kann auf Twitter mitdiskutiert werden. (iw, derStandard.at, 19.2.2013)

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1 Posting
Das liegt nicht am Internet Herr Lorenz.

Das liegt am "Scheiß ORF-Programm" warum keiner mehr schaut.

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