"Sleep Texting": Experten über SMS im Schlaf besorgt

18. Februar 2013, 11:55
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Der Trend des Versendens von Nachrichten im Schlaf lässt Experten Alarm schlagen

Dass Jugendliche viele Nachrichten mit ihren Handys schreiben, ist keine neue wissenschaftliche Erkenntnis. Neu ist hingegen, dass dies zunehmend auch im Schlaf passiert. Experten zeigen sich angesichts des neuen "Sleep Texting" Trends besorgt.

"Unangemessener" Kauderwelsch

In einem Interview mit CBS erkärt Elizabeth Dowdell, Professorin an der Villanova University, worum es sich beim "Sleep Texting" handelt. Ihr zufolge ist es das Versenden von Nachrichten in einem Geisteszustand, der zwischen Schlaf und Wachsein einzuordnen ist. Wer im Schlaf eine SMS oder gleichwertige Nachricht bekommt, antwortet mit Kauderwelsch, das unter Umständen laut Dowdell "unangemessen" sein kann. Die gesundheitlichen Folgen seien aber nicht zu unterschätzen.

Übergewicht und Depressionen

Die Erinnerung an die geschriebene und gesendete Nachricht ist nach dem Aufwachen weg. Das Versenden dieser Nachrichten im Schlaf würde zu schlechten Schlafrhythmen führen. Jugendliche brauchen laut Dowdell etwa acht bis zehn Stunden durchgehenden Schlaf pro Nacht. Durch das "Sleep Texting" werden die zur Erholung wichtigen Schlafphasen allerdings unterbrochen. Auf Dauer kann das zu Übergewicht, Depressionen und schlechten Schulleistungen führen. Sie empfiehlt, Schlafzimmer völlig technologiefrei zu halten. (red, derStandard.at, 18.2.2013)

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CBS

  • Das Schreiben von Nachrichten während des Schlafs kann zu Übergewicht und Depressionen führen
 

    Das Schreiben von Nachrichten während des Schlafs kann zu Übergewicht und Depressionen führen

     

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