Chomsky: Occupy war nicht umsonst

18. Februar 2013, 12:00
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Für den amerikanischen Linguisten Noam Chomsky haben die Aktionen das Bewusstsein einer ganzen Generation beeinflusst

Für den einflussreichen amerikanischen Linguisten Noam Chomsky war der Protest der Occupy-Bewegung nicht umsonst. Die Aktionen hätten das Bewusstsein einer ganzen Generation zum Positiven verändert, ist der Intellektuelle in seinem Rückblick  in Buchform - "Occupy - Occupied Media Pamphlet Service" - überzeugt.

Die Occupy-Bewegung sei die Summe eines 30 Jahre währenden Klassenkampfes, so Chomsky. Occupy hat es seiner Ansicht nach geschafft, die öffentliche Wahrnehmung und Diskussion deutlich zu beeinflussen. Die Bewegung habe es geschafft, soziale Ungleichheit und die größer werdende Schere zwischen Arm und Reich in die Mainstream-Medien zu zu heben.

Chomsky widmet sein Buch jenen Menschen, die während der Occupy-Demonstrationen inhaftiert wurden. Sie hätten dies nicht umsonst auf sich genommen, weil sie mit ihren Aktionen das "Bewusstsein einer ganzen Generation" zum Positiven veränderten. (red, derStandard.at, 18.2.2013)

  • Noam Chomsky: Occupy - Occupied Media Pamphlet Service, Zuccotti Park Press, Brooklyn Mai 2012, 128 Seiten.
    foto: zuccotti park press

    Noam Chomsky: Occupy - Occupied Media Pamphlet Service, Zuccotti Park Press, Brooklyn Mai 2012, 128 Seiten.

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