Google will offenbar eigene Läden eröffnen

18. Februar 2013, 09:56
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Soll KonsumentInnen Nexus-Geräte, Chromebooks und vor allem Project Glass näher bringen

Gerade in den vergangenen Monaten hat sich Google immer stärker in Richtung des Markts für EndbenutzerInnen bewegt: Die Android-Eigenmarke Nexus wird zunehmend in den Vordergrund gestellt, mit den Chromebooks will man den Laptop-Markt aufmischen. Nun scheint man bereit zu sein, den nächsten logischen Schritt in diese Richtung zu setzen, wenn einem Bericht von 9to5Google Glauben geschenkt werden darf.

Hands-On

In Berufung auf eine "äußerst zuverlässige Quelle" heißt es, dass das Unternehmen aktuell an der Eröffnung eigener Google Stores arbeite. Auf diese Weise soll den KonsumentInnen nicht zuletzt die Möglichkeit geboten werden, die entsprechende Hardware vor einem Kauf selbst zu testen. Bisher werden Chromebooks und Nexus-Geräte typischerweise vor allem online verkauft.

Google

Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Eröffnung eigener Stores soll dem Bericht nach aber der für 2014 geplante Marktstart von "Project Glass" gewesen sein. Immerhin handelt es sich bei den Augmented-Reality-Brillen nicht nur um eine völlig neue Produktkategorie, diese wird - zumindest zum Start - auch vergleichsweise teuer sein. Der Vorbestellungspreis für die - nicht öffentlich zugängliche - EntwicklerInnenversion liegt bei 1.500 US-Dollar. Gerade für den Erfolg von "Glass" sei es essentiell den KonsumentInnen einen direkten Eindruck der sich daraus ergebenden, neuen Möglichkeiten zu ermöglichen.

Ausblick

Laut 9to5Google sollen die ersten Google Stores zeitgerecht fürs kommende Weihnachtsgeschäft ihre Pforten öffnen, wie von dem Unternehmen gewohnt zunächst ausschließlich in den USA. Angemerkt sei, dass noch vor einigen Monaten ein Google-Manager ähnlich lautende Gerüchte öffentlich dementiert hatte. Konkurrent Apple hatte erst vor kurzem wieder betont, welch essentielle Rolle die eigenen Stores gerade für den Verkaufserfolg des iPads spielen. (apo, derStandard.at, 18.02.13)

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    Google-Gründer Sergey Brin gibt zwar ein tadelloses Testimonial für das Project Glass ab - dass dies allein für den Verkaufserfolg einer vollkommen neuen Gerätekategorie nicht reichen wird, ist aber offenbar auch Google bewusst.

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