Nach 18 Monaten am Rad um die Welt: Briten starben in Thailand

18. Februar 2013, 08:56
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Britische Radler auf Weltreise starben bei Unfall in der Provinz Chachoengsao

Bangkok/London - Zwei Briten, die auf Fahrrädern die Welt umrunden wollten, sind bei einem Unfall in Thailand gestorben. Mary Thompson und Peter Root seien in der Provinz Chachoengsao auf dem Seitenstreifen einer großen Straße unterwegs gewesen, als ein Lieferwagen von seiner Spur abkam und sie rammte, teilte die örtliche Polizei mit. Eine Sprecherin der britischen Botschaft in Bangkok bestätigte den Tod des Paares. Die Familien seien informiert worden.

Der Unfall sei passiert, als der Fahrer des Lieferwagens seinen Hut vom Boden aufheben wollte, sagte ein Polizeivertreter. Dabei sei das Fahrzeug ins Schlingern geraten. Der Fahrer wurde demnach festgenommen und später auf Kaution freigelassen. Ihm drohen zehn Jahre Haft oder eine Geldstrafe oder beides, falls er wegen fahrlässiger Tötung verurteilt wird.

Thompson und Root waren im Juli 2011 von der britischen Insel Guernsey aufgebrochen. Sie waren mit ihren Fahrrädern bereits durch 23 Länder in Europa und Asien gefahren, bevor sie Anfang Februar nach Thailand reisten. Über ihre Erlebnisse in Staaten wie Tadschikistan, Kasachstan oder China berichteten sie in Videos und auf dem Blog twoonfourwheels.com. (APA, 18.2.2013)

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