Wissenschafter: Fragmente des Meteoriten in Russland gefunden

18. Februar 2013, 08:27

Mit chemischen Tests soll die Zusammensetzung nachgewiesen worden sein

Moskau - Russische Wissenschafter haben nach eigenen Angaben Teile des Meteoriten gefunden, dessen Explosion am Freitag im Ural schwere Schäden anrichtete und rund 1.200 Menschen verletzte. Nachdem die Behörden die Suche nach Fragmenten am Sonntag eingestellt hatten, verkündeten Mitglieder der russischen Akademie der Wissenschaften am Montag, sie hätten Meteoritenteile gefunden. Zudem hätten sie anhand chemischer Tests nachgewiesen, dass es sich um Gesteine aus dem Weltall handelte.

Demnach untersuchten die Forscher Fragmente, die sie in der Nähe des Tschebarkul-Sees gefunden hatten. Diese hätten "die Zusammensetzung eines Meteoriten", sagte Akademie-Mitglied Viktor Grochowski laut der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Der Stein habe einen Eisengehalt von schätzungsweise zehn Prozent, außerdem enthalte er Chrysolit und Sulfit. Weil um den See Teile gefunden wurden, müsse sich der Hauptteil des Meteoriten im See befinden, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax den Wissenschafter.

"Meteorit von Tschebarkul"

Am Montag veröffentlichte Grochowskis Universität, die Uralische Föderale Universität in Jekaterinburg, eine entsprechende Mitteilung auf ihrer Internetseite. Auch Fotos von den porösen schwarzen Steinchen wurden gezeigt (siehe links). "Dieser Meteorit gehört zur Klasse regulärer Chondriten", erklärte die Universität. Das Fundstück werde voraussichtlich "Meteorit von Tschebarkul" genannt werden.

Als der Meteorit am Freitagmorgen über der mehr als eine Million Einwohner zählenden Stadt Tscheljabinsk und der gleichnamigen Region mit einem grellen Blitz und einer Druckwelle explodierte, barsten unter anderem zahlreiche Fensterscheiben. Fast 5.000 Gebäude wurden beschädigt und etwa 1.200 Menschen verletzt.

Vergleiche mit Tunguska-Ereignis

Die Explosion gilt als einer der einschneidendsten kosmischen Vorfälle in Russland seit dem sogenannten Tunguska-Ereignis im Jahr 1908. Damals wurde Sibirien von einer heftigen Explosion erschüttert, die Wissenschaftler auf einen Asteroiden oder Kometen zurückführten.

Wissenschaftler der US-Weltraumbehörde NASA gehen davon aus, dass die in der Atmosphäre freigesetzte Energie der Meteoritenexplosion vom Freitag etwa 30 Mal höher war als die Sprengkraft der Atombombe von Hiroshima. (APA, 18.2.2013)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 235
1 2 3 4 5 6
Postscriptum

Danke für den Zuspruch, der in diesen bleiernen Stunden wohltut. Jener in einer meiner Posts erwähnte Verwandte eines europäischen Staatsoberhauptes, der sich in der Öffentlichkeit zu den Geheimwaffentests und dem „Invisible War“ äußern wollte, ist übrigens Hals über Kopf an die Elfenbeinküste gereist, angeblich ein ärztlich dringend angeratener Kuraufenthalt. Wir vermuten anderes!

Postuwka, ich LIEBE Sie.

wenn diese

sichtbaren schäden in und um Tscheljabinsk herum kein eindeutiger beweis für den Invisible War sind, dann gibt es auch keine internationale grammelknoedelverschwoerung um die nationale sicherheit nachhaltig zu destabilisieren.

es gibt eindeutige aussagekraeftige aussagen von zeugen, die durch die unterschlagen werde, welche die dunkle nacht erhellen könnten würden sie international unzensiert und ununterdrückt gehört werden können.

wir wünschen der delegation gutes gelingen der schwierigen mission und wir rufen laut - nur mut, nicht unterkriegen lassen - die wahrheit ist da draussen und kommt so oder so ans licht der nacht.

Weiteres Update

Eine Ungeheuerlichkeit: Unserer bulgarischstämmigen, aber in NÖ lebenden gerichtlich zertifizierten Dolmetscherin wurde seitens der Konsularvertretung der Russischen Föderation ein gültiges Visum zur Einreise nach Russland verweigert! Ich habe umgehend eine Protestnote an Dr. Spindelegger übermittelt, in der ich meine Empörung über diese Willkür Ausdruck verliehen habe. Wir sind sicher, dass unsere Absicht, die „Tschebarkul-Meteor“-Legende vor Ort zu entlarven, zu diesem Affront geführt hat. Aus Solidarität haben alle anderen Mitglieder unserer Delegation die Reise in den Ural nun abgesagt! Natürlich auch aus Sicherheitsgründen, denn unsere Investigationen hätten speziell abkommandierte "Kremlins" sabotieren können - oder Schlimmeres!

Wie Schade!

Kann es das schon gewesen sein?? So kurz vor der Wahrheit nun doch gescheitert? Ich glaube an Sie! Weiter so!

Sie wissen aber schon, dass eine "Protestnote" ein diplomatischer Akt ist, eine Erklärung eines Staates gegenüber einem anderen Staat?
Sind Sie etwa ein offizieller Vertreter einer ausländischen Regierung?

Update

Die Auswertung und Klassifizierung von Zeugenaussagen ist in vollem Gange. Mittlerweile wird versucht, Mitarbeiter mit Geheimdienst-Taktiken zu zermürben. Ein enger Verwandter eines europäischen Staatsoberhauptes will in Sachen"Tschebarkul-Meteor" vor die Medien treten und "auspacken". Es besteht Sorge um Leib und Leben. Weiters plant eine kleine Delegation aus Niederösterreich in der kommenden Woche den Ural zu bereisen. Wir befürchten Visa-Probleme!

Jawohl! Weiter so!

Bitte uns hier im Forum unbedingt weiter auf dem Laufenden halten! Die Sache bleibt spannend!

die ersten ausreiseprobleme könnten sie beim protier ihrer anstalt erfahren...

Es besteht Sorge um Leib und Leber.

scnr =)

Na die brauchen momentan ja dort Verschwörungstheoretiker und Katastrophentouristen so dringend wie ein Stück Brot!
Von wem wird die Delegation denn eigentlich entsandt?

Nichts liegt uns ferner als „Katastrophentourismus“. Zu der Reisegruppe gehören u.a. ein Dipl.-Ingenieur Materialentwicklung, eine gerichtlich zertifizierte Dolmetscherin sowie ein Kristall- und Licht-Therapeut. Die Reisekosten werden aus eigener Tasche bezahlt, entsendet werden wir von einer unabhängigen Stiftung, die der Aufklärung verpflichtet ist!

"sowie ein Kristall- und Licht-Therapeut"
Na dann...

Zeugen

Es haben sich im bezüglich der Tschebarkul-Meteor-Geheimoperation zwei russische Zeugen einer Befragung vor unabhängigen Behörden in Argayash zur Verfügung gestellt. Ein Gewährsmann teilt uns nun mit, dass einem der Zeugen nahegelegt wurde, den Landkreis auf unbestimmte Zeit zu verlassen. Der zweite Zeuge wurde offenbar konkret bedroht. Besagter Gewährsmann setzte sich umgehend mit einem befreundeten Nuklearwissenschaftler aus dem Umfeld des Dr. Grabovoi in Verbindung. Es liegen Polaroidfotos der beiden Zeugen vor sowie per Stenogramm festgehaltene Aussagen. In diesem Moment wird versucht, die Zeugen aus der Gefahrenzone zu entfernen!

Bitte lass dich untersuchen!

Wenn ich den Namen Grabovoi schon lese, geht mir das geimpfte auf. Selbstdarstellung Grabovois auf seiner deutschsprachigen Website:"Autor der Entdeckung des kreativen Feldes der Information...

...die jeden Informationsgegenstand, Modelle in jedem Platz des Raum-Zeit-Kontinuums begreifen,er entdeckte auch Methoden der Konvertierung der Information jeder Tat in eine bekannte geometrische Form; Grundsätze der entfernten Diagnostik und Regeneration jeder Sache innerhalb jeder Frist der Zeit durch die Transformation der Zeit in die Raumform. Er hat einzigartige Fähigkeit der Hellsichtigkeit, und der Heilmethoden, dies alles ist öffentlich anerkannt. Seine Hellsichtigkeit verwendend, behebt er wissenschaftliche Probleme."
Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie eine Diskussion von higgs, FS und ihm aussehen würde, wenn sie sich drüber streiten, wer von ihnen die "richtige" VT hat. Das wäre Brudalidäd (Simmering gegen Kapfenberg).

Ich habe geglaubt, daß es keine Steigerungen der Abstrusität im Vergleich zu den optischen Solenoiden von FS3 gibt.

Aber Sie schaffen es. Au weh. :/

da hab ich auch gehört, die zeugen sind eine blinde oma und ihr taubstummer lebensgefährte

Alter, du hast einen Dachschaden, das ist nicht mehr feierlich ...

dem sein dach schaut aus...

... als waere der mete... äh, die *geheimwaffe* von chelyabinsk gerade druebergezogen *g*

Posting 1 bis 25 von 235
1 2 3 4 5 6

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.