Mindestens 13 Tote bei Unwettern in Indonesien

17. Februar 2013, 19:03
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Schwere Überschwemmungen und Erdrutsche nach Regenfällen

Jakarta - Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen infolge heftiger Regenfälle sind in Indonesien am Wochenende mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Zehn Menschen seien Sonntag früh in der Stadt Manado in der Provinz Nord-Sulawesi umgekommen, erklärte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde. 1.200 weitere Menschen mussten demnach in Sicherheit gebracht werden. Am Samstag wurden zudem drei Menschen, darunter zwei 14-Jährige, getötet, als sie von Wassermassen in der Provinz Jambi auf der Insel Sumatra mitgerissen wurden.

In Indonesien gibt es während der Regenzeit immer wieder verheerende Fluten und Erdrutsche. Die Regenzeit dauert in dem südostasiatischen Land etwa ein halbes Jahr. Umweltschützer machen die Abholzung und ausbleibende Aufforstung für die häufigen Überschwemmungen verantwortlich. In der Hauptstadt Jakarta waren im Januar 32 Menschen ums Leben gekommen, als die Stadt überflutet wurde. Knapp 46.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. (APA, 17.2.2013)

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