Kim Dotcoms Mega akzeptiert virtuelle Währung Bitcoin

Ausbaupläne in Richtung E-Mail, Sprachdienste und mobile Services angekündigt

Kim Dotcom hat einen neuen Kniff für seinen Cloud-Speicher Mega gefunden. Das Unternehmen akzeptiert ab sofort die virtuelle Währung Bitcoin. Daneben hat der Internet-Unternehmer per Twitter Expansions-Pläne für seinen Dienst angekündigt.

Premium-Accounts

Mit dem Digitalgeld Bitcoin können Nutzer die drei verschiedene Premium-Account-Modelle bezahlen. Mega Pro I bietet 500 GB Speicher und 1 TB Bandbreite um 0,5184 Bitcoins pro Monat oder 5,1888 Bitcoins pro Jahr. Mega Pro II bietet um monatlich 1,0373 Bitcoins bzw. jährlich 10,3781 Bitcoins 2 TB Speicher und 4 TB Bandbreite. 4 TB Speicher und 8 TB Bandbreite gibt es im Paket Mega Pro III um 1,5563 Bitcoins im Monat oder jährlich 15,5674 Bitcoins.

"Hacker-Währung"

Bei Bitcoin gibt es keine zentrale Ausgabestelle und einzelne Nutzer-Gruppen – etwa aus bestimmten Ländern - können nicht ausgesperrt werden, so The Next Web. Es gilt auch als "Hacker-Währung", da Zahlungswege praktisch nicht zurückverfolgt werden können. Zahlungen für Mega werden über verschiedene Partnerunternehmen abgewickelt. 

Ausbau-Pläne

Zudem hat Dotcom verraten wohin sich Mega in den kommenden Jahren entwickeln soll. Das Unternehmen will in Zukunft auch "E-Mail, Chat, Sprache, Video und mobile Services" anbieten. Schon zum Start von Mega war klar, dass es sich beim Cloud-Speicher nur um den Anfang handeln soll. (red, derStandard.at, 17.2.2013)

  • Kim Dotcom gibt weitere Pläne für Mega bekannt.
    foto: reuters

    Kim Dotcom gibt weitere Pläne für Mega bekannt.

Share if you care.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen ( siehe ausführliche Forenregeln ), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H. vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.