14.500 Enten in Deutschland wegen Vogelgrippe geschlachtet

16. Februar 2013, 14:26
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Es handle sich bei dem Virus um den gefährlichen Typ H5N1, jedoch nicht um dessen hoch-ansteckende Variante

Berlin - Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in einem Entenmastbetrieb in Brandenburg in Deutschland werden dort rund 14.500 Tiere getötet. Die Aktion laufe seit Samstag unter Aufsicht von Tierärzten, teilte der Landrat für den Landkreis Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt, mit. Zuvor sei ein "niedrigpathogener Befund mit Influenza-A-Viren" bestätigt worden. Dieser ist weniger gefährlich als das hochpathogene Vogelgrippe-Virus H5N1.

Keine weiträumigen Absperrungen nötig

Nötig seien deswegen "erhöhte Schutzmaßnahmen, aber keine weiträumigen Absperrungen", hieß es weiter. Es sei ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet worden. "Für die Bürger im Sperrbereich besteht keine Gefahr", teilte der Landrat mit.

Wie das märkische Umweltministerium am Freitag mitteilte, fielen Antikörper gegen das Virus H5N1 im Rahmen von Eigenkontrollen des Betriebes auf und wurden sofort gemeldet. Der Bestand habe ansonsten aber keine klinischen Auffälligkeiten gezeigt. (APA, 16.2.2013)

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    Die Enten werden aus dem Stall des Entenmastbetriebes gefahren.

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