EU unterstützt Mali mit weiteren 20 Millionen Euro

15. Februar 2013, 19:03
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Geld soll Rechtstaat unterstützen und Schulen finanzieren

Bamako - Die EU hat weitere 20 Millionen Euro zur Unterstützung Malis freigegeben. Das Geld sei in erster Linie für die Wiederherstellung der rechtstaatlichen Ordnung und für öffentliche Einrichtungen in dem westafrikanischen Land bestimmt, teilte die EU-Kommission am Freitag mit. Unter anderem sollten Sicherheitskräfte im Norden des Landes Fahrzeuge und Kommunikationsausrüstung erhalten. Zudem solle den malischen Behörden dabei geholfen werden, Städte und gefährdete Einrichtungen zu schützen.

Daneben soll das Geld auch für öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäuser verwendet werden. Zudem will die EU Initiativen fördern, die sich dem Dialog und der Versöhnung auf lokaler Ebene verschrieben haben. Auch die Vorbereitung von Wahlen soll unterstützt werden. Die 20 Millionen Euro stammen den Angaben zufolge aus dem sogenannten Stabilitätsinstrument, einem speziellen Fonds zur Konfliktverhütung.

Erst am Dienstag hatte die EU die Entwicklungshilfe für Mali wieder aufgenommen. Laut EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs soll die Hilfe stufenweise wiederaufgenommen werden. Es könnten rund 250 Millionen Euro mobilisiert werden. Die Europäische Union hatte nach dem Staatsstreich in Mali im März vergangenen Jahres die Entwicklungshilfe eingefroren. (APA, 15.2.2013)

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