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Ein britischer Broker wird in den Libor-Skandal verwickelt.
Wien - Mit Tullett Prebon rückt ein weiterer Marktteilnehmer in das schiefe Licht rund um die Manipulationen des Libor-Zinssatzes. Tullett Prebon ist einer der weltweit größten Inter-Dealer-Broker mit Sitz in London. Das Unternehmen ist als Zwischenhändler im Großkundengeschäft tätig. Vor allem Geschäfte, die außerhalb von Börsen abgewickelt werden, laufen über dieses Unternehmen.
Ein Mitarbeiter des Brokers soll laut einem Bericht der Financial Times in Gespräche verwickelt gewesen sein, bei denen es um die Beeinflussung des Yen-Libor ging. Das soll aus jenen Unterlagen hervorgehen, die die britische Finanzaufsicht (FSA) im Zusammenhang mit den Strafzahlungen für die ebenso in den Skandal verwickelten Banken UBS und Royal Bank of Scotland (RBS) veröffentlicht hat.
In den Vergleichsunterlagen mit der UBS wurde demnach festgehalten, dass im Juli 2009 ein UBS-Händler (heißt im Bericht "Trader A") 39 Libor-bezogene Anfragen an einen Broker ("Händler F der Broker-Firma C") gerichtet hat. Hinter der Bezeichnung "Firma C" soll der britische Broker Tullett Prebon stehen, wie zwei mit der Causa vertraute Personen nun sagen. Die Aktie des Brokers sackte am Freitag im Verlauf um fast bis zu zehn Prozent ab.
Unter anderem taucht in dem UBS-Vergleich ein Chat-Protokoll vom Juli 2009 zwischen dem UBS-Händler und dem Mitarbeiter des Brokers auf. Demnach begehrte der UBS-Händler einen hohen Sechs-Monats-Yen-Libor und versuchte sich dabei noch als Motivationstrainer, indem er schrieb: "Be a hero today." Die Antwort des Brokers: "Kumpel, ich versuche es ... wie immer." Gegen den UBS-Händler haben US-Behörden (sie ermitteln ebenfalls rund um die Zinsmanipulationen) bereits Anklage wegen Betrugs erhoben. Sein Anwalt wollte die Causa nicht kommentieren.
Der Referenzzinssatz Libor, an dem hunderte Billionen Euro an Derivaten und Krediten hängen, war von 2005 bis 2010 ein Spielball. Mehrere Banken sind in die Manipulationen verwickelt. Bisher haben sich drei Banken mit Vergleichen von weiteren Ermittlungen freigekauft. Die RBS zahlte 450 Mio. Euro, Barclays kam mit 355 Mio. Euro davon. Die UBS wurde zu 1,6 Mrd. Euro verdonnert - die Höhe dieser Strafe hat überrascht, weil die Bank seit 2011 eine Quelle für die Ermittler war und bei den Untersuchungen kooperierte. (bpf, DER STANDARD, 16.2.2013)
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Sofortmaßnahmen gefordert
die werden von Regierungen kassiert, und die damals Geschädigten gehen natürlich wie immer leer aus!
Es gab noch nie Rückverteilungen von kriminellen Gewinnen an die echten Verlierer, das wären nämlich alle normalen Kreditnehmer!
Ich mein die HSBC hat Geld für Drogenkartelle und Banken, die Al Qaeda unterstützen, gewaschen.
Ich meine der "War on Drugs" der USA ist ja bekannt, wenn man dort mit Drogen erwischt wird sperren sie einem schnell mal weg, die kennen da keinen Spaß und mit der Al Qaeda stehen die im Krieg.
Und was ist nun mit dieser Bank geschehen?
Man hat das Verfahren mit der Begründung eingestellt, dass man denen vermutlich die Bank-Lizenz wegnehmen müsste wenn man da jetzt weiter ermittelt, und das würde ja Jobs kosten und könnte das Bankensystem destabilisieren...
http://www.guardian.co.uk/business/... laundering
"We accept responsibility for our past mistakes. We have said we are profoundly sorry for them, and we do so again."
"The bank's top executives will defer part of their bonuses for the whole of the five-year period, while bonuses have been clawed back from a number of former and current executives, including those in the US directly involved at the time."
Ich meine, sich entschuldigen UND einen *Teil* des Bonus verlieren, wenn nicht gar den ganzen (!), das ist doch für einen Banker das Äquivalent zu lebenslang in Sibirien ...
Man kann nicht soviel fressen, wie man ...
http://is.gd/J0BiBj
so in etwas stelle ich mir das vor
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